In the Key of H+H

Songs in the Key of
Harry & Hermione

by

Andre „SpinNet“ Hillmer

Ein  Harry Potter – FanFic  2003

DISCLAIMER: This story is based on characters and situations created and owned by JK Rowling, various publishers including but not limited to Bloomsbury Books, Scholastic Books and Raincoast Books, and Warner Bros., Inc. No money is being made and no copyright or trademark infringement is intended.

Version : Final-Beta  vom 01 August 2003

Song´s in the Key of Harry & Hermione

Songs in the Key of Harry & Hermione
a Harry potter FanFic 2003 by Andre „SpinNet“ Hillmer

„Something to belive in“ (Soundtrack Sing-The Brooklyn Story) – Prologue

Die Nacht vor dem Yule-Ball im vierten Jahr.

Harry liegt auf seinem Bett und denkt über das Gespräch mit Ron und Hermione nach. „Hermione ist auch ein Mädchen“ hatte Ron gesagt.
„Mein bester Freund IST ein Mädchen!“ überlegt Harry als ob er damit eine völlig neue erkenntnis gefunden hätte. Noch nie hatte er bisher Mione als Mädchen gesehn,sie war eigentlich immer nur ein sehr guter Freund für ihn gewesen. Er schließt die Augen und versucht sich Mione vorzustellen. Vor seinem inneren Auge entsteht ein Abbild von Hermione als wäre sie leibhaftig mit ihm hier im Zimmer. Ihr buschiges braunes Haar wellte sich an ihren Schultern entlang und ihre tiefbraunen Augen leuchteten wie zwei riesige Bernsteine mitten in ihrem ebenmäßigen Gesicht mit der süßen kleinen Stupsnase. Bevor Harry wusste wie ihm geschah umarmte Mione ihn und drückte ihm einen dicken Kuss direkt auf seine Lippen. Leidenschaftlich küssten sich die beiden minutenlang und ihre Gefühle kochten hoch. Sie drückte ihn auf sein Bett zurück und begann damit sich langsam aufreizend ihre weiße Bluse zu öffnen…

Ohne es zu bemerken war Harry eingeschlafen und hatte von Mione geträumt. Total verschwitzt wachte er früh um vier Uhr auf und die Erinnerung an den Traum machte ihn fast sofort wach. „Meine beste Freundin ! Ich träume davon meine beste Freundin zu vernaschen !  Seit wann bin ich denn so ein Arschloch das seine Freundschaft so ausnutzt ?“ schalt sich Harry selbst. „Seit den du in Hermione verschossen bist !“ erinnerte ihn sein Verstand der langsam wieder zum Vorschein kam. Vor Harry´s innerem Auge entstanden Bilder. Zuerst wie er Hermione kennen gelernt hatte, damals im erste Jahr im Hogwards-Express. „Mann , damals war sie schon süß gewesen. “ kam es Harry in den Sinn und er versucht sofort an etwas anderes zu denken und die aufkeimenden Gefühle zu unterdrücken. Doch dann drückte sich ein anderes Bild in Harry´s Erinnerung, das zweite Jahr in Hogwards als Mione versteinert worden war und er stundenlang an Miones Bett verbracht hatte, redend und ihre Hand streichelnd.

Und dann das Abschlussfest als Mione auf ihn zugerannt kam und ihn fest an sich gedrückt hatte. Es hatte sich so gut,so richtig angefühlt und nun war Harry nicht mehr in der lage es zu leugnen : Er hatte sich in seine beste Freundin verliebt !  „Und mit wem geht sie zum Ball ? Mit Krumm ! Weil ich zu blöd war sie rechtzeitig zu fragen. „Harry trat sich Mental in den eigenen Arsch dafür das er zuspät bemerkt hatte was er für Mione empfand.

Der Gedanke das in wenigen Stunden Krum eng mit Mione tanzte bereitete Harry Kopfschmerzen und in seinem innersten schwor er sich das er seine Gefühle für sie niemals rauslassen werde. Das würde seine Freundschaft zu Mione endgültig ruinieren und ganz ohne Mione wollte er nicht sein. Dann lieber nur ihr bester Freund sein so schwer es auch fällt.

Später am Abend.

Harry sieht Mione zum ersten Mal in ihrem Festumhang und dem atemberaubenden Kleid. “ Mann,hat Krum ein Glück mit ihr auszugehen “ sagte Harry zu sich selbst und verpasste sich eine mentale kalte Dusche um sich abzukühlen. Die nächsten Wochen wurden schwer für Harry,überall hörte er nur Mione & Krum seien das neue Traumpaar was der Eifersucht auf Krum viel Nahrung gab. Doch als das ende des Schuljahrs kam und sie sich alle auf zuhause freuten kam ein sehr ungewöhnlicher Gedanke in Harry zum Vorschein. Er freute sich darauf bei den Dursleys den Sommer zu verbringen. Denn bei den Dursleys kam er garantiert nicht dazu zuviel über Mione nachdenken zu müssen. Doch das Schicksal würde diese Lösung seiner Probleme nicht zulassen. Es wäre ja auch zu schön gewesen.

Am Gleis 9 ¾ angekommen verabschiedete sich Mione von Harry mit einem unschuldigem Küsschen auf die Wange von Harry und ging dann zu ihren Eltern die bereits warteten. „Ruhig bleiben und bloß nicht Rotwerden!“ befahl sich Harry und machte sich auf den Weg zum Muggel-Bahnsteig auf dem Onkel Vernon und Tante Petunia auf ihn warten würden. Er trat durch den Durchgang und anstelle seiner Verwandten traf er dort auf …

„Sirius!“ entfuhr es Harry der verdutzt auf seinen Paten starrte. „Was machst du den hier ? Und wo sind Onkel Vernon und Tante Petunia ?“ Sirius nahm Harry in die Arme und begrüßte ihn herzlich. „Harry,du wirst diesen Sommer nicht bei deinem Onkel und deiner Tante verbringen. Es gab da einige Komplikationen und deshalb wollen sie dich diesen Sommer nicht aufnahmen.“ sagte Sirius und strahlte ihn an. „Also….wo werde ich bleiben? Bei den Weasleys? Oder bei dir?“ fragte Harry hoffnungsvoll. „Leider nein!“ begann Sirius. „Die Weasleys besuchen Charlie in Ungarn und ich muss erst noch freigesprochen werden. Was übrigens vielleicht schon in wenigen Wochen der Fall sein kann. Es gibt eine Untersuchung vor dem Zaubereiministerium mit all den neuen Fakten und Erkenntnissen.  Wenn alles gut geht bin ich danach ein freier Mann.“ „Das ist ja super! Ich freue mich ja so für dich aber wo werde ich nun bleiben?“ fragte Harry aufgewühlt. Sein Pate würde wahrscheinlich freigesprochen und dann musste er nie wieder zu den Dursleys. „Die Grangers sind bereit dich über den Sommer aufzunehmen. Sie warten bereits.“ sagte Sirius und zog Harry mit sich zum Ausgang . Am Vorplatz angekommen entdeckte er den Wagen mit Mione und ihren Eltern fast sofort denn Mione winkte unablässig Harry zu. „Wundervoll“ dachte er ironisch. Sechs Wochen lang mit Hermione im selben Haus wohnen ohne sich zu verraten. „Na das würde was werden“.Dieser Sommer versprach eine einzige Qual zu werden.

Als Harry in den Wagen kletterte nahm ihn Mione sofort in beschlag und schwärmte davon was sie alles  in diesem Sommer unternehmen würden und wie toll alles werden würde. „Harry,ich freue mich ja so dass du den Sommer bei uns verbringen kannst“ sagte Mione mit einem leichten Grinsen in ihrem Gesicht.„Ja, stimmt“ brummte Harry nicht gerade begeistert was Mione allerdings nicht mitbekam weil sie gerade mit ihrem Vater über den Sommer sprach. „Eine Qual…der er, Harry, um nichts auf der Welt missen möchte!“ dachte Harry und ein kleines lächeln stahl sich in sein Gesicht.Villeicht würde der Sommer ja doch ganz schön werden…

„Pick a Part thats new“ (Soundtrack Antitrust) – Kapitel 1

Während der Autofahrt beobachtete Harry heimlich Hermione durch den Spiegel. Anscheinend hatte sie ein Problem,denn sie kaute an ihrem Fingernagel und hatte die Stirn in falten gelegt wie sie es immer tat wenn sie an einem Problem arbeitete. Worüber sie wohl nachdachte? Wahrscheinlich darüber wie ihre Beziehung mit Krum weitergehen würde , jetzt wo er wieder in Bulgarien war. Der Gedanke an die beiden wie sie eng umschlungen getanzt hatten tat Harry heute noch weh, und ein Herz tat einen kurzen stich. „Wir sind nur Freunde, wir sind nur Freunde, einfach nur Freunde!“ wiederholte er leise wieder und wieder. Das war sein Mantra geworden in den letzten Wochen wenn er zuviel über Mione nachdenken musste. Bei den Grangers zuhause angekommen zerrte ihn Mione auch schon aus dem Wagen und schleifte ihn ins Haus. Sie führte ihn durch das wunderschöne alte Landhaus das sich die Grangers erst letztes Jahr gekauft hatten.Im Erdgeschoss befanden sich die beiden Praxen der Eltern.Als Zahnärzte hatten beide viel zu tun so das sie froh darüber waren das sie nun ihre Praxen im selben Haus wie ihre Wohnung hatten. So konnten sie, wenn mal kurz nichts los war sich hinlegen und etwas essen bevor die nächsten Patienten kamen.

In der ersten Etage zu der eine alte Wendeltreppe führte kamen zuerst das geräumige Wohnzimmer gefolgt von dem Badezimmer und der Küche. Am ende des Ganges befand sich eine weitere Treppe die hinauf zu Mione´s Zimmer führte. Ihr Zimmer ähnelte eher einer Bücherei. Überall lagen und standen Bücher in Regalen und auf dem Schreibtisch. Links vom Eingang ging es zu einem weiteren Badezimmer und sogar ein winziger Balkon erstreckte sich vor der groszügigen Fensterfront. „Und das ist mein Zimmer, Harry“ flüsterte Mione verlegen. „Du bist der erste Junge der es sieht, sonnst durfte hier noch keiner rein.“ Verlegen biss sie sich in die Lippe und öffnete die Tür zum Balkon. Direkt neben der Tür stand Mione´s Bett und auf einem kleinen Nachttischchen daneben stand ein alter Bilderrahmen aus dem Harry sich selber zuwinkte. Schnell ließ Mione das Bild in einer Schublade verschwinden, bevor Harry es sich genauer ansehen konnte. Auf der anderen Seite des Raumes stand eine Schlafcouch die mit Kissen und einer Bettdecke ausgestattet war. Harry hatte eine leichte Vermutung wer dort nächtigen sollte und fragte Mione: „Du Mione ? Wo soll eigentlich ich schlafen?“ Als hätte sich Mione auf eine heiße Herdplatte gesetzt sprang sie auf und lief knallrot an. „Hier“ flüsterte sie verlegen. „Hier ? In deinem Zimmer ? Bei dir ?“ fragte Harry und versuchte seinen schock zu vertuschen was ihm aber nicht besonders gelang. „Wieso? Stimmt etwas nicht mit mir? Traust du mir nicht ? Ich denke wir sind gute Freunde daher denke ich das wir auch ein paar Nächte im selben Zimmer schlafen können ohne das es Probleme gibt.“ versuchte sich Hermione burschikos herauszureden doch ihr immer noch sehr rotes Gesicht versaute den erwünschten Effekt gnadenlos. „Dir traue ich schon,nur mir selber nicht !“ dachte Harry , fand es aber besser den Mund zu halten. Doch auch Mione bekam zweifel’ ob diese Lösung des Schlafproblems das beste sei, schließlich hatte sie sich gerade erst von Krum getrennt und nun sollte sie sechs Wochen ihr Zimmer mit einem Jungen teilen für den sie,wie sie sich langsam selbst eingestand,mehr empfand als nur pure Freundschaft… Am Abend saßen beide vor Mione´s Fernseher und sahen sich einen vom Mione´s Lieblingsfilmen an und nachdem der Film zu Ende war ging Mione ins Badezimmer um sich fürs Bett fertig zu machen. Als sie wieder ins Zimmer schlüpfte sah sie gerade noch wie Harry sein Hemd über den Kopf zog . „Böse Gedanken“ kam es Mione in den Sinn und hüpfte in ihr Bett während Harry nun im Bad war. Doch das Bild von Harry´s nackter Brust folgte Mione bis in den Schlaf und wurde zu einem romantischen Traum. Ihr Gesicht spiegelte ihre Gefühle auch im Schlaf . Als Harry aus dem Bad kam fand er Mione bereits schlummernd in ihrem Bett vor.  Leise schlich er sich an ihr Bett und betrachtete sich jede Pore ihres wundervollen Gesichts als ob er diesen Moment mit seinen Augen festhalten und nie wieder loslassen wolle. Einige Locken hatten sich vorwitzig wie ein Schleier vor ihre Augen geschummelt. Sanft, um sie nicht aufzuwecken strich Harry ihre Haare zurück und küsste sanft ihre Stirn. Mit seinen Fingern führ er sanft streichelnd über ihre Wange und Mione genoss es sichtlich den sie hatte angefangen wie Krummbein zu schnurren. Als Harry Minuten später seine Finger von Miones samtweicher Haut nahm ließ sie ein leises seufzen erklingen und kuschelte sich noch tiefer in ihre Kissen. Harry, von seinen Gefühlen für Mione kurzzeitig übermannt, versuchte sich abzuregen und legte sich wieder hin.Doch an schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken.Leise hörte er Mione´s regelmäßige Atemzüge und seine Phantasie machte sich selbstständig, vermutlich würde er in nächster Zeit ein ständiges Schlafproblem haben und das hieß Mione. Erst gegen vier Uhr morgens übermannte ihn doch der Schlaf und auch Harry träumte von seiner Zukunft mit Mione , doch Harry´s Traum war deutlich erotischer als der von Hermione.

Am nächsten Morgen wachte Mione als erste auf. „Irgendetwas ist anders“ dachte sie noch als ihr Blick auf Harry´s Bett fiel.In der Nacht muss es ihm irgendwann zu warm geworden sein denn seine Decke lag auf dem Boden. Langsam setzte sie sich in ihrem Bett auf und ging zu Harry hin , der immer noch leise schnarchend schlief. Fasziniert starrte Mione auf Harry´s Bartstoppeln die sich übernacht gebildet hatten. Sanft fuhr sie mit ihren Fingerspitzen über die raue Fläche seiner Wange. „Mione,was tust du da ? Das ist dein bester Freund. Du riskierst eure Freundschaft“ schalt sich Mione selber und verlies das Zimmer in Richtung Badezimmer.

Die Tage bei den Grangers vergingen wie im Fluge und jeden Tag zerrte ihn Mione in ein anderes Abenteuer.Die Nächte hingegen waren für beide eine einzige Qual von der der jeweils andere nicht mitbekommen sollte.Ehe die beiden es sich versahen war auch schon das letzte Wochenende der Ferien erreicht. Am Samstag  fuhren die beiden nach London um in der Winkelgasse ihre Schulsachen zu kaufen. Bei einem Laden für Zauberer-Mode hielt Mione an und zerrte Harry ins Geschäft. Fast drei Stunden lang musste sich Harry Mione in den verschiedensten Kleidern ansehen und er hätte noch stundenlang weiter sie anstarren können doch dann kam die Verkäuferin mit einem Traum aus blauer Seide an,das diese´aus dem Schaufenster geholt hatte.
Mione verschwand mit dem Kleid in die Umkleide und als sie herauskam fiel Harry der Kiefer hinunter. Das Kleid war Schulterfrei und hatte und fiel fließend an ihren schlanken Hüften entlang bis zum Boden. Die Farbe des Kleides passte hervorragend zu Miones wunderbar großen Augen. Ohne Worte trat Harry auf Mione zu und küsste sie auf die Wange. „Du siehst atemberaubend aus,Mione. Alle Männer werden sich dir zu Füßen legen und um einen Tanz betteln.“ flüsterte Harry in Mione´s Ohr. Mit einem lächeln auf den Lippen schlenderte Mione zurück in die Umkleide. Nachdem sie sich wieder umgezogen hatte brachte sie das Kleid zur Kasse wo ihr die Verkäuferin mitteilte dass das Kleid leider schon verkauft ist. Traurig starrte Mione die Verkäuferin an die das Kleid in eine Tüte verpackte…und Harry reichte ?!? „Harry,Was? Wieso?“ stammelte Mione. „Ich könnte es nicht ertragen wenn du das Kleid für einen anderen trägst. Daher habe ich es gekauft, vielleicht kannst du es irgendwann mal für mich tragen ansonsten…“ weiter kam Harry nicht denn seine Gedanken waren mal wieder auf Wanderschaft. Er träumte davon wie er Mione mit diesem Kleid zum Traualtar führte und ihr einen kleinen goldenen Ring an ihren Finger steckte. „Mann,mich hat’s richtig erwischt.Jetzt träume ich sogar schon davon sie zu Heiraten. Absurder Gedanke. Oder nicht?“ Harry stand völlig neben sich und bemerkte daher auch nicht wie Mione sich ihre zweite Wahl einpacken lies und bezahlte. Erst als sie ihn lachend aus dem Geschäft ins freie zog kam er wieder zu sich. All diese Gefühle waren zuviel für ihn und er musste es schaffen sie zu unterdrücken. Um ihrer Freundschaft willen.

Nachdem die beiden bei Gringotts ihre Geldbeutel wieder aufgefüllt hatten trennten sich ihre Wege. Harry wollte unbedingt zu „Qualität für Quiddich“ das neueste rund um seinen Lieblingssport begutachten und Mione zog es in einen Laden für ausländische Zauberbücher. Als beide sich am frühen Abend in Florian Fortesque´s Eiscafe wieder trafen waren beide schwer beladen mit vielen Tüten und Taschen.Bei einem Eis zeigten sie sich gegenseitig ihre Einkäufe und als die Sonne sich anschickte unterzugehen entdeckte Harry in dem Strom von Menschen der vor dem Cafe entlang floss eine Gruppe von rothaarigen die ihm äußerst bekannt vorkam.  Doch bevor er Mione darauf hinweisen konnte stürmten Ron und Ginny bereits auf ihren Tisch zu.George und Fred folgten in einigem Abstand und auch Mr. und Mrs. Weasley kamen herbei um die beiden zu begrüßen.  Lange Quatschten sie über alles und bevor sie es sich versahen war es schon acht Uhr und damit Zeit zum aufbruch.Sie verabschiedeten sich im „Tropfenden Kessel“ und während die Weasleys per Flohpulver zum Fuchsbau zurückkehrten rief Tom für Harry und Mione ein Taxi.
Während der Fahrt schlief Mione in Harry´s Armen ein kuschelte sich an seine Schulter. Tief sog er ihren unverwechselbaren Duft in sich ein,der ein bisschen nach Mandeln und Wald roch. Eben nach Hermione pur. Er genoss es sie die Fahrt über in den Armen zu halten und als sie ankamen brachte Harry erst ihre Taschen zur Haustür und hob dann behutsam Mione aus dem Taxi und trug sie zum Eingang. Ihre Eltern hatten bereits die Tür geöffnet und die Taschen reingeholt aus Harry die schlafende Mione ins Haus trug. Er brachte sie in ihr Zimmer, zog ihr Jacke und Schuhe aus und legte sie in ihr Bett.Verliebt starrte er auf die schlafende Mione die sich sofort in ihre Kissen gekuschelt hatte und dachte so bei sich „Schade“.

Mrs. Granger war leise hinter Harry getreten und bat ihn mit vor ihr Zimmer zu treten.Leise um Mione nicht aufzuwecken verließen sie das Zimmer und schlossen die Tür. „Harry,mein Junge.“ begann Mrs. Granger. „Läuft da etwas zwischen dir und meiner Tochter das ich wissen müsste?“ Sie schaute ihn fragend und zugleich verständnisvoll an. „Nichts“ antwortete Harry doch seine Augen sagten etwas ganz anderes. „Bist du in Hermione verliebt?“ fragte sie und Harry lief rot an wie eine Tomate. „Ähem,nnnnnnn“ stammelte er. „Ich nehme mal an das soll Ja heissen.Weiss sie bescheid wie du fühlst ?“ „NEIN !“ entfuhr es Harry und leiser fuhr er fort „Und sie soll es auch nie erfahren. Das würde unsere Freundschaft ruinieren und ohne sie kann ich einfach nicht sein. Lieber nur als Freund als ganz ohne sie!“ sagte Harry mit fester Stimme. „Schade. Ihr zwei wärt so ein schönes Paar.“ sagte Mrs. Granger und ging zurück ins Wohnzimmer zu ihrem Mann während Harry ins Bad verschwand um sich zum Schlafen fertig zu machen. Der Tag war schließlich sehr lang gewesen. Im Wohnzimmer angekommen berichtete Mrs. Granger ihrem Mann von ihrem Gespräch mit Harry. „Du hattest Recht. Harry liebt Hermione und ich bin mir ziemlich sicher das Hermione auch Harry liebt doch beide sind einfach schon zu lange befreundet als das sie es sich eingestehen würden.“ „Das erinnert mich an uns beide.Schliesslich haben wir auch über zehn Jahre gebraucht um zu kapieren das wir uns lieben.Ich denke um die beiden brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.“

Sonntag früh.

Lachend schüttelte Mione den noch schlafenden Harry,der ihre Hand einfing und daran knabberte was Mione kaum bemerkte da sie ihren eigenen Gedanken nachging. „Harry,AUFWACHEN !“ rief sie und bemerkte das er ihre Hand zu streicheln begonnen hatte. Sie schüttelte ihn etwas fester und entschied sich, als das auch nicht half, drastischere Methoden anzuwenden. Sie zog ihm einfach die Bettdecke weg…und erstarrte. Harry war am vergangenen Abend so müde gewesen das er nicht mehr seinen Schlafanzug angezogen hatte und lag nun nur in einer Unterhose vor ihr.
Fasziniert starrte sie auf seine Brusthaare und entdeckte sich dabei wie sie fast der Versuchung erlag sie zu berühren.Doch auch das half nicht und frech wie sie nun mal war fiel ihr eine Lösung für das Problem ein. Sie holte aus dem Bad einen nassen Lappen und warf ihn mit einem tiefen grinsen im Gesicht in Harry´s . Das weckte ihn endgültig auf.  „Mione? Was soll das ? Ich bin mü…“ weiter kam er nicht denn er bemerkte das sie ihm die Bettdecke geklaut hatte und er nun praktisch nackt vor ihr stand.„Gefällt dir was du siehst?“ fragte er kess und posierte wie ein Bodybuilder. „Ooch,na ja“ meinte Mione und bewarf ihn mit einem Kissen. „Mach dich lieber fertig , wir wollten doch heute zum See rausfahren.“ Mione lachte ihn an und verschwand im Badezimmer um sich fertig zu machen. Unter der Dusche rief sich Hermione den Körper von Harry in Erinnerung und bemerkte wie sehr er sie erregte. Nach dem Duschen legte sie sorgfältig Makeup auf und cremte sich die Haut mit ihrer Lieblingslotion ein. Milch , Honig und Waldhölzer. Harry hatte ihr die Lotion zu ihrem vierzehnten Geburtstag geschenkt. Es war eine Flasche die niemals leer wurde und sie roch einfach traumhaft.

Noch ein bisschen die Haare gepflegt und schon konnte sie sich wieder sehen lassen. Als sie zurück ins Zimmer kam stolperte sie und fiel Harry dabei in die Arme. „Wie schön sie morgens doch aussieht.“ dachte Harry als er sie auffing.„Nanu ? Willst du etwa schon verfliegen ?“ scherzte Harry und knuffte ihr in die Schulter. Nach dem Frühstück machten sich die beiden mit Fahrrädern auf den Weg zum See. Harry hatte sich das Rad von Mione´s Vater ausgeliehen. Ihre Mutter hatte ihnen einen Prallgefüllten Picknickkorb mitgegeben und nach den üblichen „passt gut auf“ und „seit vorsichtig“ waren die beiden endlich auf dem Weg . Schon nach wenigen Minuten kamen sie am See an, doch diese erste Basestelle war an diesem wundervollen Spätsommertag völlig überlaufen. Also machten sich die beiden auf den Weg eine etwas ruhigere Bucht zu finden.Sie radelten fast eine Stunde lang um den See bis sie eine etwas versteckte Bucht fanden die völlig leer war. Harry breitete das Strandtuch aus und stellte den Korb ab während Mione hinter einen Busch verschwand um sich umzuziehen. Als sie zurückkam hatte sie einen traumhaften Einteiler mit hohem Beinausschnitt in zartem Flieder an der wunderbar eng an ihrem Körper anlag und mehr zeigte als verbarg. Harry fielen fast die Augen raus. „Hör auf zu sabbern und zieh dich endlich um“ lachte Mione und rannte ins Wasser.Harry musste erstmal durchatmen und das deutlichste Zeichen seiner Erregung durch Mione´s Badeanzug abklingen lassen. Nach einigen Minuten zog er sich um und hoffte das es Mione nicht auffallen würde wie sehr ihr anblick ihn erregt hatte.

Die beiden planschten und tollten wie zwei kleine Kinder und als Mione unter Harry wegtauchte sah sie was Harry hatte verstecken wollen. Sie provozierte ihn darauf nach strich und faden und als sie an ihm hochtauchte konnte er Miones festen Busen durch ihren Badeanzug an seiner Brust spüren.In diesem Moment wusste Harry das er seine Gefühle nicht ewig wird unterdrücken können. Es war nur eine Frage der Zeit wann sie es erfahren würde. Wann auch andere davon erfahren würden. Als Harry aus dem Wasser stieg lag Mione bereits mit dem Bauch auf dem Badelaken und bat Harry er solle ihr doch bitte den Rücken eincremen. Sanft streichelnd genoss er es die kalte Sonnenmilch auf ihrer heißen Haut zu verteilen. Mione lies ein leises stöhnen ihren Lippen entweichen und wenn Harry sie in diesem Moment geküsst hätte , hätte sie für nichts garantieren können…Als die Sonne sanft hinter den Bäumen zu verschwinden begann machten sie sich daran ihre Sachen zusammen zu packen und schwangen sich auf ihre Fahrräder. Es war bereits merklich kühler geworden und als sie bei ihr zuhause ankamen war die Sonne bereits völlig untergegangen und der Mond leuchtete am Firmament.

Der letzte Ferientag war zu Ende.

„Crush“ (Mandy Moore) – Kapitel 2

Die ersten Wochen des neuen Schuljahres verliefen recht harmonisch. Snape war für Prof. Dumbledore unterwegs , daher hatten sie Zaubertränke bei Prof. Lupin , der auch Verteidigung gegen die dunklen Künste gab. Das freute besonders Ron , da er Snape als seine persönliche Nemesis ansah. Die Feindschaft zwischen den beiden beruhte anscheinend auf Gegenseitigkeit und nur Neville musste mehr unter ihm leiden.
Hermione und Malfoy wurden zu Jahrgangssprechern und bekamen zu deren erstaunen Einzelzimmer. Von diesem Privileg machte vor allem Draco regen gebrauch. Gerüchten zu folge zeigt er jedem Mädchen in Hogwards was man so in einem Einzelzimmer anstellen kann. Mione und Harry sahen sich in diesen Wochen recht selten , und wenn dann verabschiedeten sie sich sehr schnell voneinander.  Ron bemerkte natürlich dieses Verhalten als einer der ersten, bekam aber weder aus Harry noch aus Mione raus was los ist. Beide bekräftigten immer wieder das alles ok sei,doch Ron vermutete das es etwas mit ihrem gemeinsamen Sommerferien zutun haben musste. „Hoffendlich finden die beiden endlich zueinander“ dachte er , denn er war das dauernde Hin und Her leid.  Und dass die beiden ineinander verliebt sind wussten anscheinend alle nur nicht die beiden die es betrifft. Die Wochen glitten dahin ohne das sich etwas an der angespannten Situation etwas geändert hätte.  Die Weihnachtsferien näherten sich und Mione wünschte eigentlich nur eines : Harry,nur mit einer Schleife bekleidet unter dem Weihnachtsbaum. Das wäre ein perfektes Geschenk für sie,doch leider wird dieser Wunsch nur ein Traum bleiben. Also überlegte sie was sie Harry zu Weihnachten schenken sollte. „Am besten etwas über Quiddich,seinem Lieblingssport? Vielleicht ein Buch?“ überlegte Mione während sie durch die Geschäfte in Hogsmeade schlenderte auf der suche nach Weihnachtsgeschenken. In einem Geschäft für gebrauchtes und Krimskrams fand sie im Schaufenster eine Miniatur eines Quiddich-Feldes auf dem winzige Spieler ein Match austrugen. „Das ist es!“ dachte sie so bei sich und betrat das Geschäft. Als sie sich nach dem Verkäufer umsah entdeckte sie einen ihr wohl bekannten Rotschopf der gerade mit dem Verkäufer sprach. „Ron!“ rief sie erstaunt „du hier ?“ Noch während die beiden sich unterhielten holte der Verkäufer die Miniatur aus dem Schaufenster und stellte sie vor Ron hin. „Offenbar haben wir beide den selben Geschmack.“ sagte sie und verabschiedete sich von Ron um im Laden weiter nach einem passenden Geschenk zu suchen. Als sie nach einer halben Stunde sich anschickte das Geschäft ohne etwas zu kaufen fiel ihr Blick auf eine Vitrine mit Schmuckstücken. Interessiert trat sie näher und entdeckte eine lange silberne Kette an deren Unterseite ein Anhänger in Form eines Feuerblitzes hing. Minutenlang betrachtete sie die Kette und den Anhänger was natürlich auch dem Verkäufer nicht entging. Langsam kam der dickliche Mann auf Sie zu, öffnete die Vitrine und legte die Kette vor Hermione hin. „Diese Kette und der Anhänger sind aus reinem Silber und die Verzierungen wurden in Handarbeit mit reinstem Weißgold und edlen Smaragden gestaltet.“ erklärte der Verkäufer. „Des Weiteren ist in die Kette ein unbrechbarer Schutzzauber gegen Flugunfälle jeglicher Art integriert.“ „Gekauft!“ flüsterte Hermione ohne sich nach dem Preis erkundigt zu haben. „Harry wird Augen machen wenn er die Kette und den Anhänger sieht“ dachte sie und lächelte verträumt während sie sich auf den Rückweg zum Schloss machte. Weil sich Mione völlig in Gedanken befand bemerkte sie auch nicht wie Harry direkt hinter ihr den Laden betrat den sie gerade verlassen hatte. Auch er suchte nach einem Weihnachtsgeschenk für Hermione. An der Vitrine mit dem Schmuck angekommen betrachtete er nachdenklich die Ausgestellten Ketten , Anhänger, Armreifen und Ringe.  „Ähem Ringe wohl besser nicht“ dachte er bei sich. Leider fand er hier nichts was ihm sofort ins Auge sprang und als er den Laden gerade verlassen wollte sprach ihn der Verkäufer an. „Kann ich ihnen helfen?“ fragte der rundliche Zauberer mit leicht nässender Stimme. „Suchen sie vielleicht etwas Besonderes?“ „Ja,ich suche etwas für eine sehr gute Freundin.Sie liebt Bücher.“ antwortete Harry und sofort begann der Verkäufer in seinem Tresor nach etwas zu suchen. „Dieses hier könnet vielleicht etwas für sie sein.“ begann er „allerdings hat es auch seinen Preis!“ Der Verkäufer zog eine mit blauem Samt ausgekleidete Schatulle aus dem Tresor und stellte sie vor Harry ab. In der kleinen Schatulle lagen mehrere Schmuckstücke die alle perfekt aufeinander abgestimmt waren. Eine Kette aus Weißgold mit einem kleinen Anhänger in Form eines Buches auf dessen Innenseiten man ein Bild einkleben konnte. Ein Armreif der aus winzigen Buchrücken bestehen zu schien und auf jedem stand sogar in winziger Schrift ein Titel. Und als letztes ein Ring der eigentlich ein kleines Buch war in dessen Mitte sich ein Loch befand. „Diese Schmuckstücke kann ich ihnen leider nur komplett anbieten, das musste ich der Hexe die sie in monatelanger Handarbeit gefertigt hatte versprechen. Sanft strich Harry über die filigran gestalteten Schmuckstücke und in ihm war der Entschluss gefallen. Dieses war das perfekte Geschenk für Mione. „Ich nehme es“ sagte er und lies sich das Geschenk einpacken. Fröhlich pfeifend machte er sich auf den Weg zum Schloss und überlegte sich Miones Reaktion wenn sie das Geschenk öffnen würde.

Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit den beiden…

Kaum war Mione in das Schloss zurückgekehrt tauchte schon Sir Nicklas aus der Wand neben ihr auf . „Hermoine, Professor Dumbledore würde gerne mit ihnen Sprechen.“ begann er, wobei sein Kopf fast von seinem Hals fiel. „Es ist dringend!“
Mit einem sehr mulmigen Gefühl im Magen machte sie sich auf in Dumbledores Büro, wo der Professor bereits auf sie wartete. Ohne umschweife kam dieser sofort zur Sache. „Mione,ich weiß nicht wie ich es dir sagen soll.“ Verlegen näselte er an seiner Brille und fuhr fort „Dein Vater ist sehr schwer erkrankt und ich halte es für am besten wenn du heute noch nach Hause fährst um deinen Eltern zu helfen. Du bisst natürlich von allen Prüfungen beurlaubt und kannst sie nachholen sobald diese Krise beendet ist.“ Besorgt schaute Dumbledore in ihr Gesicht in dem sich verräterische Feuchtigkeit um ihre Augen gebildet hatte. „Wie schlimm ist es ?“ fragte sie unter schluchzten. Dumbledore legte Hermione eine Hand auf ihre Schultern und sah sie sehr ernst an. Er brauchte nicht weiteres zu sagen. Wie ein Roboter lief sie zum Gryffindor-Turm und packte ihre Sachen in ihren Koffer.

Hermione wollte gerade das Porträtloch öffnen als Harry herein kam. Mit einem Blick sah er dass etwas nicht stimmte. Sie stand vor ihm mit völlig verweinten Augen und trug ihren Koffer. Ganz offensichtlich war etwas sehr schlimmes passiert, seitdem sie sich beim Frühstück verabschiedetet hatten. Nur was? Instinktiv zog er Mione zu sich heran und umarmte sie. Nun konnte Mione die Tränen nicht mehr halten, warf sich in Harry´s Arme und weinte hemmungslos an seiner Schulter. Eine kleine Ewigkeit standen sie so und Harry beschränkte sich darauf sanft auf sie einzureden und ihren Rücken zu streicheln. Nach und nach erfuhr er was passiert war. „Ausgerechnet an Weihnachten“ dachte er. “ Und warum ausgerechnet Mione. Könnte es nicht einen aus seiner Familie treffen. Onkel Vernon vielleicht oder Tante Magda? “ Eine vorwitzige Träne stahl sich in Harrys Auge und er versuchte nicht sie wegzuwischen. Spontan beschloss er sie zum Bahnhof zu begleiten und als der Hogwards-Express langsam den Bahnhof verlassen hatte stand er noch lange am Bahnsteig und hoffte dass doch alles gut werden würde. Woche um Woche verging doch der zustand ihres Vaters wurde immer schlimmer. Fast täglich schrieb Harry Mione per Hedwig dass sie nicht aufgeben solle und den Mut nicht verlor. Zwei Tage nach Pfingsten flatterte Hedwig mitten in Zaubertränke zu Harry und trotz Snapes Drohung den Gryffindors alle Hauspunkte zu nehmen öffnete er den Brief…ihre Vater war tot ! Harry wurde weißer als ein Blatt Papier und verlies unter Snapes lautem Geschrei die Klasse. Ron folgte ihm auf den Fuße. „Ist er…?“ fragte er. „Ja, er ist tot !“ antwortete Harry tonlos und beide liefen zu Professor Dumbledore´s Büro. Der Professor hatte sie bereits erwartet, da er die gleiche Nachricht erhalten hatte. „Ich weiß was ihr wollt und natürlich erlaube ich euch zu ihr zu fahren um sie zu trösten. Ich selbst bin bereits dabei zu packen um einen von euch zu begleiten. Leider ist im Fahrenden Ritter nur noch ein weiterer Platz frei so das nur einer von euch mitkommen kann.“ Er schaute die beiden an und fragte „ Also,wer von euch kommt mit ?“ „Du natürlich!“ sagte Ron mit fester Stimme. „schließlich bist du in sie verliebt !“ Harry wurde rot wie Ron´s Haare und versuchte seine offenbar sehr offensichtlichen Gefühle zu verstecken. „Schon gut , Harry“ sagte Ron verständnisvoll. „Alle wissen es und wir alle würden uns sehr freuen wenn es doch noch mit euch beiden klappen würde. Mione braucht jetzt erst recht jemanden zum anlehnen , Jemand der sie hundertprozentig versteht und liebt. Sie braucht DICH , Harry !“ Ron schaute Harry tief in die Augen und klopfte ihm auf die Schulter. „Sag Mione wie leid es mir tut das ich nicht kommen kann“ sagte er „ Machs Gut , Harry“
Noch während er sprach öffnete der die Tür und verschwand aus Dumbledores Büro um im Gryffindor-Turm Harry´s Koffer zu packen. Harry sprach noch kurz mit Dumbledore und folgte dann Ron zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors . Ron hatte Harrys Koffer bereits fertig gepackt und vor den Kamin gestellt.Doch von seinem Freund war nichts zu sehn.

Knappe zwei Stunden später hielt der „Fahrende Ritter“ mit einem lauten knall vor dem Haus der Grangers in dem Harry einen der schönsten Sommer seines Lebens verbracht hatte.Doch nun war alles anders. Harry und Dumbledore stiegen aus und noch bevor sie die Treppen zum Hauseingang erreicht hatten stürmte Hermione bereits Harry entgegen. Sie bot einen erschreckenden Anblick. Ihre schönen braunen Locken waren völlig außer Kontrolle und ihre Augen rot wie bei einem Albino . Man sah ihr sehr deutlich am was sie die letzten Wochen durchgemacht hatte. Sie umarmte Harry und klammerte sich an ihr wie eine ertrinkende an einen rettenden Baumstamm. Tränen kullerten über ihr Gesicht und Harry konnte ihren Schmerz in seinen Eingeweiden Spüren. Dumbledore war bereits ins Haus gegangen um Mrs. Granger zu trösten und ihr in diesen schweren Stunden beizustehen. Harry hielt die zitternde und weinende Mione in seinen Armen und als  ihm klar wurde das sie nicht in der Lage war zurückzugehen hob er sie hoch und trug sie zurück ins Haus. Er brachte sie hoch in ihr Zimmer und nachdem er Krummbein von ihrem Bett vertrieben hatte legte er sie hinein. Mione zitterte am ganzen Körper. Nachdem er sie zugedeckt hatte wollte er aufstehen um sich einen Stuhl an ihr Bett zu holen doch Hermione hielt ihn fest. „Lass mich nicht allein !“ flehte sie ihn an. Harry setzte sich auf ihr Bett doch Mione zitterte auch unter ihrer Bettdecke immer mehr.Leises wimmern war zu hören,das Harrys Herz in stücke zu schneiden drohte. Ohne jeden Hintergedanken zog er sich seine Schuhe aus und legte sich zu ihr ins Bett. Fest drückte er ihren bebenden Körper an sich um ihr Trost zu spenden und langsam versiegten die Tränen. Auch ihr zittern wurde nach und nach weniger. Kurze Zeit später war sie in seinen Armen eingeschlafen. Als Dumbledore einige Stunden später nach den beiden sah stellte er fest das sie eng umschlungen schliefen. „Musste es erst soweit kommen, damit die beiden endlich zueinander kommen?“ dachte er und zog wieder die Tür zu.

Am nächsten Morgen wachte Harry als erstes auf. „Irgendetwas ist anders,gut…aber anders“ dachte er und stellte sogleich fest was es war. Er fühlte Miones warmen , weichen Körper der eng um seinen eigenen geschlungen war und erinnerte sich an den gestrigen Abend. Als er sich sachte versuchte aufzustehen, zog Mione ihn im Schlaf sofort wieder an sich und hielt ihn so fest als ob ihr Leben davon abhinge. Sie kuschelte sich zurück an seine Brust und Harry hatte das Gefühl ihr Köpf gehöre dorthin…als sei er ein teil seines Körpers. Sein Verstand sagte ihm das er nur als ihr Freund und um sie zu Trösten hier lag doch sein Herz sah das natürlich ganz anders und all seine Gefühle für Mione drohten übermächtig zu werden. Er genoss es neben ihr aufzuwachen, sie sanft zu streicheln, ihren Duft tief in sich aufzusaugen und ihre samtweiche Haut an seiner zu spüren. Sein Verstand hatte gegen diese starken Gefühle keine Chance und gab auf. Er liebte Mione.  Es konnte nichts anderes sein.
Leugnen war zwecklos und er musste es ihr sagen , denn er konnte sich in ihrer Gegenwart nicht mehr beherrschen. Es war ihm als ob das ganze Universum nur aus ihnen beiden bestehen würde. „Mach dir nichts vor,Harry. Für Mione bist du nur ein guter Freund. Nichts anderes !“ schaltete sich sein Verstand wieder ein doch wie auch immer es ausgehen würde , es würde sich nichts an Harry´s Gefühlen ändern.  Die Box der Pandora war geöffnet und ließ sich nicht mehr schließen, auch wenn es das ende seiner Freundschaft mit Mione bedeutete. Es ließ sich einfach nicht mehr länger unterdrücken.

Everywhere (Michelle Branch) – Kapitel 3

//     Turn it inside out,that I can see…
The Part of you that´s driftin´over me…
When I wake you´re,you´re never there…
When I sleep you´re,you´re everywhere…         //

Als Mione aufwachte spürte sie dass jemand seine Arm um sie gelegt hatte und mit ihr in ihrem Bett schlief. Langsam drehte sie sich zu der Person um und blickte in ein ihr sehr vertrautes Gesicht… Harry ! Die Ereignisse der letzten Nacht kamen wieder hoch doch seine Umarmung schien einen teil ihres Schmerzes und ihrer Trauer etwas zu lindern. Als sie ihn am dringendsten brauchte war er sofort für sie da und kam sogar mitten in der Nacht um ihr beizustehen. Ein warmes Gefühl durchströmte sie und sie konnte direkt fühlen wie sich ihre Zuneigung für ihn in tiefe wahre Liebe verwandelte.

//    Just tell me how I go this far…
Just tell me why you´re here and who you are…
´cause everytime I look you´re never there…
and everytime I seek you´re always there…    //

Mione genoss es eng umschlungen mit Harry im Bett zu liegen, und als Harry endlich erwachte begann er sanft ihre Arme zu streichen. Mione fühlte sich schon bedeutend besser und je länger sie so kuschelten desto tiefer wurden ihre Gefühle für ihn. Gegen Mittag erschien Dumbledore in ihrem Zimmer und rief die beiden zum Essen das alle eher lustlos herrunterwürgten. Danach zogen sich Harry und Mione in ihr Zimmer zurück.

//    ´cause you’re everywhere to me…
and when I close my eyes it’s you I see…
and you’re everything I know that makes me believe…
I’m not alone,I´m not alone !            //

Mione begab sich gleich wieder ins Bett und als Harry sich diskret auf die Couch zurückziehen wollte hielt sie ihn auf. „Harry , geh nicht. Ich brauche dich. Ich brauche deine nähe“ flüsterte sie ihm ins Ohr und deutete neben sich. Harry verstand sofort und legte sich angezogen zu ihr ins Bett. Kaum lag er neben ihr hatte sie sich auch schon fest an ihn gekuschelt.Nach wenigen Minuten war sie eingeschlafen…

So vergingen die nächsten Tage dann auch nach dem gleichen Schema und als sich der Tag der Beerdigung näherte klammerte Mione sich noch mehr an Harry.  Er war ihr Ruhepol geworden, an dem sie sich völlig fallen lassen konnte. Nur in seiner nähe gelang es ihr zumindest kurzzeitig abzuschalten und zu vergessen.

//     I recognize the way you make me feel…
the touch think that you might not be real…
the sense of now the water´s gettin´deep…
the shadow that you go from me…
away from me…                //

Die Beerdigung fand im kleinen Rahmen auf dem örtlichen Muggel-Friedhof statt und während der ganzen Zeremonie stand Harry hinter Hermione und versuchte ihr Kraft zu geben das alles durchzustehen. Mione hatte sich leicht an Harry gelehnt und lauschte den Worten des Pfarrers während der Sarg in die tiefe gelassen wurde.Als alle Anwesenden den Grangers ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme ausgesprochen hatten fuhren die vier zurück in das Haus der Grangers.

//    When I touch your Hand…
it´s then I understand…
the beauty is within´…
it´s now that we begin…
you always like my way…
and never comes a day…
no matter where I go…
I always feel you so…        //

Harry schaute Mione tief in ihre braunen Augen und hoffte ihr all den Kummer, all ihre Trauer abnehmen zu können. Doch zu seiner Verwunderung entdeckte er in ihren Augen keine Anzeichen von Trauer.Ihre Augen leuchteten wie Bernsteine und schienen in jeden Winkel seiner selbst zu schauen. Sein Gesichtsausdruck spiegelte seine Verwunderung und er hatte das Gefühl er werde gleich aus einem Traum erwachen.
Mione lehnte sich an seine Schulter und er konnte einfach nicht anders als ihr einen schnellen Kuss auf ihre himmlischen Lippen zu geben. Verlegen drehte er sich von ihr ab und führte sie zurück ins Haus.

//    ´cause you’re everywhere to me…
and when I catch my breath,it´s you I breath…
and you are everything I know that´s make me belive…
I´m not alone…                    //

Stumm besah sich Harry am Abend die bereits eingeschlafene Mione in seinen Armen an und flüsterte…

//    You’re everyone I see…
so tell me…
do you see me ?        //

Mione schien sein leises flehen zu erhören, denn sie öffnete ihre Augen und strahlte ihn an. „Harry,küss mich“ kam es leise über ihre Lippen. Harry versank völlig in ihren Armen und Harry konnte nur noch „endlich“ denken bevor sein Herz endgültig die Regie übernahm. Beide küssten sich so lange bis sie beide keine Luft mehr hatten.
Als sich ihre Lippen voneinander lösten fielen beide Atemlos zurück auf Mione´s Bett.
Leise , während sie an Harry´s Ohrläppchen knabberte sagte sie… „Ich sehe dich !“
Verliebt streichelte Harry ihre Wange und wieder und wieder küssten sie sich…

What are we waiting for (Alanah Miles & Zucchero) – Kapitel 4

Harry konnte es fast nicht glauben. Nach fast sechs Jahren die sie sich nun schon kannten , und in denen Mione zu einem Teil von ihm geworden war , war er nun endlich am Ziel seiner Träume angelangt. Er hatte wieder eine Familie. Er und Mione bildeten eine kleine neue Familie in der er sich endlich fallen lassen konnte und in der er auch lernen konnte mit Liebe umzugehen. Damit war er ja bei den Dursley´s nicht gerade verwöhnt worden. Verträumt lächelnd starrte er auf Mione , die sich an seine Brust gekuschelt hatte. Mit beiden Händen fuhr er durch ihr samtweiches Haar und zog tief ihren Duft ein. „Du riechst so gut“ flüsterte Harry ihr zärtlich ins Ohr während er sich daranmachte an ihrem Ohrläppchen zu knabbern „ich könnte dich sofort vor Liebe auffressen…“ Sie hob den Kopf und schaute ihn tief in die grünen Augen . „Ich habe gehört die Lippen sollen am besten schmecken.“ neckte sie ihn und Harry probierte das Angebot auch sofort gründlich . Ihre Lippen waren ganz geschwollen als sie wieder voneinander abließen und Harry´s Gesicht war am glühen.„Mione,ich liebe dich“ entfleuchte es Harry und sofort setzte er mit fester Stimme nach…

„Ich habe dich schon immer geliebt,schon als wir uns das erste mal sahen.Du weißt schon, damals im Zug als du in unser Abteil kamst und nach Nevilles Kröte gesucht hattest.Leider war ich bis vor kurzem zu blöd es mir einzugestehen und als ich es zumindest vor mir selbst nicht mehr verbergen konnte hatte ich Angst es würde unsere Freundschaft für immer verändern.Alles was ich an Familie je gehabt habe ist Ron, Sirius … und du. Ich wollte dich nicht verlieren und habe versucht meine Gefühle für dich zu verheimlichen. Hat auch geklappt , zumindest vor dir denn wie Ron mir von einigen Wochen sagte schien die ganze Schule nur darauf zu warten das es mit uns endlich was wird.“ Nach dieser langen Rede drückte Mione ihn ganz fest an sich und ihre Lippen formten fast unhörbar „Ich liebe dich auch schon so lange , Harry.“
Wieder fanden sich ihre Lippen,wurden die Münder in spielerischer Zärtlichkeit aufeinander gedrückt und die Welt schien für die beiden still zu stehen. Alles wurde unwichtig. Nur das hier und jetzt zählte.Er war der Junge der lebte und sie war das Mädchen das er liebt. Beide verloren sich im schönsten Spiel aller Spiele … dem Spiel der Liebe. Sie erforschten nach und nach ihre neuen Gefühle für einander und als sie die Müdigkeit nach diesem Langen Tag übermannte schliefen sie eng aneinander gekuschelt in ihrem Bett ein. Ein neuer Lebensabschnitt hatte für beide begonnen.

Später am Abend sah Mione´s Mutter noch mal nach ihrer Tochter. Sie fand sie in den Armen ihres besten Freundes, doch man sah den beiden an das zwischen den beiden viel mehr war als nur Freundschaft.  Es hatte sich etwas verändert zu den letzten Tagen als die beiden beieinander geschlafen hatten. Es war ein unglaublich friedliches Bild das die beiden boten.Harry lag hinter Mione die eng an ihn gekuschelt seinen Arm fest um sie geschlungen hatte. Es schien als ob sie sagen wollte „ER GEHÖRT MIR“.
Ihre Lippen waren ganz rot und geschwollen von den vielen Küssen die sie getauscht hatten so das jeder sehen konnte wie verliebt die beiden waren. Dumbledore war unbemerkt von hinten an Mrs. Granger herangetreten und flüsterte ihr leise zu. „Na…haben unsere zwei besten Freunde endlich zueinander gefunden ?“ „Es scheint so, Albus. Zumindest sieht Hermione wieder glücklich aus.“ Als beide das Zimmer verlassen hatten und sie nun die Tür zum Zimmer ihrer Tochter geschlossen hatte fiel ihm noch etwas ein. Leicht verlegen fragte er „Nimmt Hermione eigentlich…?“ Das Thema war ihm augenscheinlich unangenehm doch er räusperte sich und fuhr fort „Ich meine jetzt wo die beiden ein Paar sind wäre es doch bestimmt sinnvoll…“  „Keine Sorge,Albus. Mione ist schon seit Jahren Aufgeklärt und natürlich ist sie für den fall der fälle vorbereitet. Immerhin bin ich Ärztin , wenngleich auch nicht in diesem Bereich.“ lachte Mrs. Granger und zog Albus mit sich hinunter ins Wohnzimmer. Er hatte sie seit Wochen nicht mehr lachen gesehen und dachte so bei sich das es ja nun wieder aufwärts ging. Verdient hatten es die beiden ja schließlich.

Am nächsten Morgen weckte Mione ein vorwitziger Sonnenstrahl der sich durch den ansonsten geschlossenen Vorhang direkt auf ihre Nase gezielt hatte. Sie erinnerte sich an den letzten Abend und , nach reiflicher Überlegung ging sie davon aus das es sich nur um einen Wunschtraum gehandelt haben könne. Harry hielt sie zwar fest doch das hatte er auch all die anderen Nächte getan als er sie nur trösten wollte. Sie seufzte leise,doch nicht leise genug denn Harry wachte davon auf.  „Gleich ist alles wieder wie immer.“ dachte Mione noch bei sich als sie plötzlich spürte wie er sanft ihren Bauch streichelte und ihren Nacken küsste. Sofort stellten sich ihre Nackenhaarchen auf und ein bekanntes wohliges Gefühl durchfloss jede Ader ihres Körpers. „Es war doch kein Traum“  Ihr Verstand arbeitete wie verrückt an dieser Erkenntnis und entschied dann sich völlig den Gefühlen hinzugeben. Mione drehte sich zu ihm herum und küsste ihn sanft und verspielt auf den Mund. „Mmmmh. Du schmeckst gut, so am Morgen.“ Harry versank fast völlig in ihren Augen in denen so viel Liebe und Wärme sich ausgebreitet hatten. Er war zuhause angekommen. An dem Platz an dem er sich vollkommen wohl fühlte. Und er war sich sicher das er nun den stärksten Patronus herbeizaubern konnte den es gab.

Sanft streichelnd fuhr er mit seinen Lippen an jedem Fleckchen ihrer Haut entlang das er erreichen konnte. Ein wohliger Schauer durchfloss Mione und wieder fanden sich ihre Lippen zu einem ausführlichem Zungenspiel. Beide überhäuften sich gegenseitig mit Zärtlichkeiten und keiner von ihnen hatte Lust das Bett zu verlassen. Erst als gegen Abend Miones Bauch ein lautes durchdringendes Knurren verlauten lies standen sie auf um sich in der Küche etwas zu essen zu machen. Ihre Haare waren zerzauster als Harry es jemals für möglich hielt und auch er selbst sah etwas durch den Wind aus.
Arm in Arm stiegen die beiden die Treppe zur Küche hinab. Als die beiden durch die Kückentür traten entdeckten sie das Miones´Mutter und Prof. Dumbeldore bereits am Tisch saßen und ihr Abendessen genossen. Nach einem kurzen Gruß setzten sie sich und begannen damit sich gegenseitig zu füttern. Dumbledore lachte leise auf und auch Mrs. Granger hatte ein Lächeln auf den Lippen was Harry irgendwie verwirrte. Durften sich verliebte etwa nicht gegenseitig füttern ? Es schien ihnen beiden so natürlich als ob es gar keine andere Art gab zu essen.

Nach dem Essen stand Dumbledore auf und verkündete er müsse bereits heute schon nach Hogwards aufbrechen da nächste Woche die Abschlussprüfungen begannen.
„Auch ihr beide müsst au Montag zurück nach Hogwards um zumindest proforma an den Abschlussprüfungen teilzunehmen.“ erklärte er mit Leichenbittermiene. „Und ich habe für euch eine weitere Überraschung“ fuhr er fort. Er holte zwei alte verrostete Schlüssel aus einer Tasche hervor und gab sie den beiden. „Das sind Schlüssel zum Love-Tower in Hogwards. Nur sehr wenigen ist es vergönnt dort zu wohnen. Wenn ihr wollt könnt ihr dort ein Zimmer haben,natürlich vorausgesetzt sie haben nichts dagegen.“ sagte er mit einem Blich auf Mrs. Granger die ihm freundlich zunickte.
„Natürlich,Albus.“ sagte sie „Ist immer noch besser als wenn sie sich Herrauschleichen müssten. Dabei könnte ja wer weiß was passieren. Außerdem hat der Love-Tower einen Anti-Schwangerschafts-Zauber damit wirklich nichts passieren kann.“

Harry wurde knallrot im Gesicht und auch Hermiones näherte sich einer reifen Tomate.
An Sex hatten beide noch gar nicht gedacht, obwohl sie seit Wochen im selben Bett schliefen. „Sex? Wollte sie wirklich schon Sex? Mit Harry ?“ überlegte Mione und auch Harry schien sich mit diesem Gedanken nicht so recht anfreunden zu können. Trotzdem nahmen beide die von Dumbledore angebotenen Schlüssel entgegen die sich sofort in kleine Herzen verwandelten und sich als Ring auf den Finger des Partners legten. „Nur zusammen könnt ihr den Love-Tower betreten. Einzeln ist der Ring sinnlos und er kann auch nicht weitergegeben werden. Er fällt erst ab wenn ihr Hogwards endgültig verlasst.“ erklärte Dumbledore . Mit dunklerer Stimme fuhr er fort „ Sollte jedoch einer von euch sterben solange er den Ring trägt kann der verbleibende jederzeit in den Turm zurückkehren wann immer er möchte bis zu seinem oder ihrem Tode.“ Harry und Mione sahen sich verstohlen in die Augen.

„Doch es gibt auch noch eine positive Sache an dem Ring: Solltet ihr Heiraten wird er euer Ehering für alle Zeit und ein Zeichen größter Liebe. Harry, diese beiden Ringe gehörten einst deinen Eltern und ihnen war es vergönnt ihn bis zu ihren ende tragen zu können. Durch gute und durch schlechte Zeiten.“ Mit einer leichten Verbeugung und ein paar Abschiedsworten trat Dumbledore auf die Strasse hinaus und disapparierte.
Drinnen am Tisch sahen sich Harry und Mione tief in die Augen und versprachen sich stumm es langsam angehen zu lassen. Mit einem langen Kuss besiegelten sie ihr stummes versprechen.

What makes you different (BSB) – Kapitel 5

Ron stand bereits um 18 Uhr am Bahnhof von Hogsmeade und erwartete den Hogwards-Express, der Harry und Hermione zurück nach Hogwards bringen sollte.Am Montag begannen die Abschlussprüfungen die die beiden proforma mitschreiben mussten um das Schuljahr nicht wiederholen zu müssen. Harry hatte ihm per Hedwig geschrieben dass er eine Überraschung für ihn haben würde wenn er heute ankommt. Ron konnte sich schon denken was es war: Er und Hermione hatten sich endlich zusammengerauft und waren nun ein Paar. Und er war einer der ersten die davon erfuhren, außer Miones Mutter und Dumbledore natürlich. In der Ferne hörte er bereits das schnaufen des Hogwards-Express und über dem verbotenen Wald sah er die Typische Rauchwolke der Lok die nun über die letzte Kuppe vor dem Bahnhof kam.
Noch bevor der Zug richtig zum stehen gekommen war hatte sich eine der Türen geöffnet und Mione war aus dem Zug gesprungen. Ohne zu bremsen stürmte sie auf Ron zu. „Ron!“ rief sie und versuchte wieder Luft zu bekommen. „Du hasst uns so gefehlt.“ „Das glaube ich dir nicht.Ich kann dir an der Nasenspitze ansehen wenn du zu lügen versuchst. Ich denke ihr zwei seid alleine ganz gut zu Recht gekommen , auch ohne mich.“ sagte Ron und auf Miones Wangen bemerkte er eine leichte verräterische röte. Bevor er weiterreden konnte wurde er nach hinten weggezogen und fiel fast hin als er das strahlende Gesicht von Harry sah. „Hi,da!“ lachte Harry und umarmte seinen Freund als hätten sich die beiden seit Jahren nicht mehr gesehen, nicht erst seit ein paar Wochen. „Mensch,Ron. Kumpel tut das gut dich zu sehen.“ sagte Harry und klopfte ihm auf die Schulter. „Tut auch gut dich zu sehen,Harry“ kam es verlegen von Ron zurück. „Also was für eine Überraschung hasst du für mich? Du weißt doch das ich bei Überraschungen kaum warten kann.“  Harry drehte sich zu Mione um und sah ihr tief in die Augen. Sie trat einen Schritt auf ihn zu und küsste ihn leidenschaftlich auf den Mund. Nach einer kleinen Ewigkeit lösten sie sich wieder voneinander und Mione sah Ron an. „Wir zwei haben beschlossen fest zusammen zu bleiben – als Paar !“

//    You don´t one with the crowd , you go your own way
You don´t play after dark , you light up my day
Got your own kind of stars , that´s sits you apart
Baby, that´s why you captured my heart…       //

„Endlich“ entfuhr es Ron und Mione und Harry sahen zuerst sich und dann Ron erstaunt an.
„Du wusstest es ?“ fragte Mione erstaunt. „Woher ?“
„Es war nur eine Frage der Zeit. Alle wussten es,das ihr ineinander verliebt seid. Nur ihr beide wart zu blöd es zu bemerken. Stundenlang musste ich Harry´s nächtliche Selbstgespräche ertragen.Sogar im Schlaf rief er deinen Namen. Das konnte einem tierisch auf die Nerven gehen.“

//    I know sometimes you feel , like you don´t fit in
And this world doesn´t know , what you have within´
When I look at you , I see something rare
A rose that can grow anywhere
And there´s no one and no who can compare…    //

Verlegen sahen sich die beiden in die Augen und plötzlich schien eine Barriere zu brechen. Sie lachten so sehr das sie sich die Bäuche vor lachen halten mussten. Und auch Ron fiel in das befreiende Lachen der beiden mit ein. „Wir waren wohl beide ziemlich blöd,was?“ lachte Mione. „Vor allem ich!“ lamentierte Harry „ich hätte dich bereits im vierten Jahr auf dem Bahnsteig 9 ¾ zurückküssen sollen. Seitdem wusste ich schließlich das ich in dich verliebt bin.“

//    What makes you different , makes you beautiful
What’s there inside you , shine still to me
In you eyes I see , all the love I ever need
you all I need a Girl
What makes you different , makes you beautiful to me…  //

Ron half Hermione bei ihrem Koffer und zusammen gingen sie zu einer der bereitstehenden pferdelosen Kutschen, die sie zurück ins Schloss bringen sollte.
Als Ron sah wie Harry Mione in die Kutsche half , wurde ihm ganz warm ums Herz. Jede Berührung, jeder  Blick schien für die beiden in Zeitlupe abzulaufen. Man konnte nur allzu deutlich sehen dass die beiden für einander bestimmt sind.

Sie kamen rechtzeitig zum Abendessen im Schloss an und als sie die große Halle betraten wurden sie stürmisch begrüßt. Doch etwas störte Ginny an dem Bild das die beiden boten. Als sie sich gesetzt hatten bemerkte sie dass die beiden unter dem Tisch Händchen hielten. Beide waren im Blick des jeweils anderen Versunken und registrierten kaum was um sie herum passierte und das Ginny sie unverwand ansah.

„Die beiden sind ineinander Verliebt. Du hasst keine Chance mehr bei Harry“ dachte sie und verdrückte eine vorwitzige Träne. Doch dann , als sie ihre aufkeimende Eifersucht auf Mione überstanden hatte, freute sie sich doch mit ihren beiden Freunden. Sie hatte wie fast alle Gryffindors schon lange vermutet das die beiden etwas für einander empfanden, mehr als nur einfache Freundschaft die sie immer betont hatten.

//    See my tear in your face , don´t matter to me
So come as you are , you got nothing to prove
You own me with all that you do
And I want to take this chance to say to you…    //

Nach und nach verbreitete sich nun im ganzen Saal die Kunde das Mione und Harry nun offiziell ein Paar waren. Von allen Seiten kamen die Gratulanten auf die beiden zu, so das sie sich ein Mauseloch zum verkriechen wünschten. Plötzlich fiel Harry ein das sie sehr wohl ein Mauseloch zum verkriechen hatten.

An seiner Hand fühlte er den Schlüsselring zu ihrem Zimmer im Love-Tower. Leise flüsterte er Mione zu: „Wenn du willst können wir jederzeit auf unser Zimmer gehen,“ er streichelte den Ring an Miones Hand „Unser Gepäck dürfte schon hochgebracht worden sein.“ „Aber Harry , was sagen wir den anderen wenn sie fragen wo wir hingegen?“ sagte Mione und sah ihn mit ihren rehbraunen Augen fragend an. „Die Wahrheit , natürlich !“ kam es von Harry und er drückte ihr sanft die Hand.

„Ich stehe jederzeit zu dir , jetzt und in alle Zeit. Ich liebe dich Mione und keiner kann daran etwas ändern , egal was sie über uns erzählen.“ Mit dieser Rede zog er Mione auf seinen Schoss und knabberte zart an ihren Ohrläppchen. „Alle können ruhig sehen wie lieb´ich dich habe.“ flüsterte Harry ihr ins Ohr während seine Lippen sich wieder ihren näherten. Nach einem weiteren ausführlichen Kuss verabschiedeten sich die beiden in ihr Zimmer und Ron sah ihnen neidvoll nach. „Beneidenswert“ entfuhr es ihm und er war so auf die beiden fixiert das er die Blicke von seiner gegenüber Levander Brown nicht bemerkte…

Mittlerweile gingen einige Wochen ins Land und Harry beschloss das es Zeit würde für ein richtiges Date. Zwar waren sie beide schon seit über zwei Monaten ein Paar , waren aber noch nie richtig zusammen ausgegangen.Es war Samstag Abend und Harry hatte alles ganz genau geplant damit der Abend unvergesslich wurde. Zuerst wollten sie sich einen Film in einem Muggel-Kino in der nähe ansehen, danach gemütlich etwas essen gehen und dann den Tag in den drei Besen ausklingen lassen. Ron hatte ein vierer Date vorgeschlagen , denn er hatte endlich sich mit Levander zusammengerauft. Seit die beiden zusammen waren sah ihn Harry nur noch höchst selten, was aber auch an Harrys vollen Terminplan liegen konnte. Doch Harry hatte abgelehnt , dieses sollte ihr erstes richtiges Date werden und deshalb…

Mione hatte derweil typische Frauenprobleme : Was ziehe ich bloß an ? Sie stand in Unterwäsche neben einem riesigen Wäscheberg in ihrem gemeinsamen Zimmer. Sie liebäugelte mit einem Traum aus schwarzem Samt. Verträumt stellte sie sich Harrys Reaktion auf das Kleid vor und zog es ohne weitere Überlegungen an. Es passte perfekt. Der lange Schlitz öffnete sich leicht bei jedem ihrer Schritte und zeigte ihre makellosen langen Beine. Der tiefe Ausschnitt zeigte viel ohne gleich alles zu zeigen und die Schultern blieben frei. Aus ihrem kleinen Schmückkästchen zog sie eine silberne Kette mit passendem Armreif heraus.  Das Weihnachtsgeschenk von Harry. In dem Medalion befand sich natürlich ein Foto von Harry der ihr lachend zuwinkte. Sie besah sich im Spiegel und dieser Sprach: „Gut siehst du heute aus. Willst du jemanden verführen ?“ Mione lief rot an und murmelte „Wer weiß…“  Sie warf ihren Umhang über und ging in den Vorraum wo Harry auf sie gewartet hatte. Auch Harry hatte sich fein gemacht. Er trug einen schwarzen Anzug mit passender Krawatte die er offensichtlich selbst gebunden hatte. Als Mione hereinkam verschlug es ihm fast den Atem, diese wunderschöne Frau sollte seine langjährige Freundin sein? Mit wenigen Schritten war er bei ihr und küsste sie mit einer Leidenschaft die er selbst nicht von sich kannte.

In diesem Augenblick wusste er das er Mione eines Tages um ihre Hand bitten würde und es schien ihm weder verrückt noch merkwürdig…es schien ihm ganz normal das er so dachte. „Das Kravattenbinden musst du aber noch lernen“ lachte Mione und band Harry die Krawatte fachmännisch neu. „Ich hasse Krawatten zwar, aber für dich würde ich jederzeit eine tragen wann immer du es willst.“ sagte Harry und nach einem weiteren Kuss schob er Mione zur Tür hinaus…

xxx — xxx

Der Kinofilm war bezaubernd gewesen. Es war eine alte Love-Story über ein Dienstmädchen das sich in einen Multimillionär verliebte. Doch Harry und Mione bekamen von dem Film fast gar nichts mit, denn nachdem das Licht ausging waren beide nur noch mit sich selbst beschäftigt wie fast alle Paare im Kino wie sie bei einer kurzen Atempause bemerkten. Als der Film mit dem  typischen Happy End geendet hatte verließen sie Arm in Arm das Kino und genossen die frische Abendluft.

Nach einem kleinen Spaziergang durch einen malerischen Park gingen sie ins Restaurant in dem Harry für sie einen Tisch hatte reservieren lassen. Das Restaurant galt als das beste in ganz England und es wurde der schönste Abend den die beiden jemals erlebt hatten…

The perfect Fan (BSB) – Kapitel 06

Ostern , sechstes Schuljahr …

Ein turbulentes Jahr lag hinter Harry und Hermione. Im letzten Sommer hatten die beiden endlich zueinander gefunden. Während der Sommerferien verbrachten sie einige Zeit bei Hermione´s Mutter um dieser zu helfen das Haus zu verkaufen und sich an einem neuen Ort niederzulassen an dem sie nichts an ihren tragischen Verlust erinnerte. Lange hatte sie suchen müssen um den perfekten Ort zu finden und zu Harry´s erstaunen hatte sie eine Praxis und eine bezahlbare Wohnung in Surrey gefunden , nur wenige Kilometer vom Haus seiner Tante Petunia und seines Onkels bei denen er sie ersten Jahre seines Lebens verbringen musste. Auch die Beziehung zwischen ihm und Mione war in den vergangenen Monaten gereift und nicht mehr nur auf Leidenschaft beschränkt. Nach und nach stellte sich in vielen Dingen die normale Routine wieder ein und Normalität kehrte in ihre Leben zurück. Doch eines hatte sich im vergangenen Jahr nicht geändert, zur Überraschung aller. Denn die Gerüchteküche in Hogwards funktionierte besser den je. Mione war immer noch Jungfrau. Sie und Harry hatten beschlossen auf den richtigen Moment zu warten , wie Mione immer sagte.
Das frustrierte Harry einwenig , doch er hatte sich damit abgefunden.

Es war Ostersonntag und Gryffindor hatte Slytherin im Quiddich mit 280 zu 30 Punkten dem Erdboden gleich gemacht und sich an die Spitze um den Hauspokal mit über 100 Punkten vor Ravenclaw gesetzt.Während die Slytherins wie begossene Pudel vom Feld schlichen feierten die Gryffindors ihre Spieler wie Helden. Nach dem Abendessen ging die Fete im Gryffindor-Turm erst richtig los. Fred und George waren extra zum Spiel gekommen und als sich der Sieg abzeichnete liefen sie nach Hogsmeade und besorgten Butterbier und für die älteren Alkohol für eine zünftige Fete. Mione hatte sich von McGonnagal die Erlaubnis für die Fete geholt , allerdings mir der Einschränkung das nur die oberen zwei Jahrgänge Alkohol trinken durften und das die Fete nur für Viertklässler und höher war. Doch damit konnte sie leben. Viel Problematischer war das sie als Haussprecherin dienst auf den Gängen im Schloss hatte. Sie hatte versucht mit einem der anderen Haussprecher  zu tauschen doch leider hatten alle schon was anderes vor und ihr Ehrgefühl verbot es ihr ihre Aufgabe nicht zu vernachlässigen. Notgedrungen musste sie also die Fete schon um zehn verlassen um nach streunenden Schülern in den Gängen des Schlosses zu suchen.
Ohne große Lust verlies sie den Gemeinschaftsraum , allerdings nicht ohne nochmals die Alterslinien die die jüngeren Schüler abhalten sollten nochmals zu kontrollieren.
Im Gemeinschaftsraum erreichte die Party gegen Mitternacht den Höhepunkt und nicht nur Gryffindors , sondern auch Hufflepuffs und Ravenclaws waren dabei ausgelassen zu feiern. Der Alkohol floss in strömen da die Fässer die Fred und George gebracht hatten erst nach einem Tag versiegten.Auch Harry hatte dem Alkohol gut zugesprochen und war mehr als nur angeheitert. Ron hatte sich bereits mit Levander in sein Zimmer verzogen und auch einige andere Pärchen waren nirgends zu entdecken. Harry schob sich leicht torkelnd auf eine Couch in der nähe des Kamins und streckte seine Beine aus. Während er so da saß versuchte er den Status seiner Beziehung zu Mione zu hinterfragen die in den letzten Wochen merklich abgekühlt war. Nach und nach versuchte sein Alkoholvernebelter Verstand ihm zu sagen dass sie wohl doch nicht so perfekt zueinander passten. Nach einem weiteren Glas Alkohol war er sogar so weit das er seine Beziehung zu ihr völlig vergaß. Schlimmer noch , er war sogar der Meinung sie wolle nichts mehr mit ihm zu tun haben und tat sich furchtbar leid. Aus einer ecke des Gemeinschaftsraumes hörte er ein würgendes Geräusch und sah sich um. Doch im ganzen Raum konnte er keine Menschenseele entdecken. Da war wieder dieses Geräusch und Harry erhob sich langsam um nicht gleich wieder umzufallen vom Sofa. Er wollte herausfinden woher dieses Geräusch kam und torkelte in die Ecke aus der die Laute kamen. Hinter einem großen Ohrensessel fand er Cho.
Sie wirkte abgerissen und sehr blass , doch trotzdem fand er sie sehr hübsch. “Gleht´s dlir gult ?” lallte er. Cho sah ihn an und versuchte den Kopf zu schütteln, was sie besser gelassen hätte. Die Übelkeit sieg erneut in ihr hoch und sie ergab sich ein weiteres Mal in einen Eimer in dem vorhin noch eis gelagert wurde. “Klampfst lu… Quatsch,kannst du mich ins Bett bringen,Harry ?” fragte sie und ihre Augen wurden glasig. Obwohl er ahnte was Cho damit bezweckte brachte er sie in ihr Zimmer im Ravenclaw-Turm.  Kaum waren sie in ihrem Zimmer angekommen drängte sie sich in Harry´s Arme und streifte sein T-Shirt über den Kopf um sich an seine nackte Brust zu kuscheln. „Du solltest das nicht tun “ schimpfte sein Verstand doch die Aussicht auf ein Schäferstündchen mit seiner Langzeitliebe Cho sowie der Alkohol unterdrückten diese Gedanken sehr schnell und er begann etwas zu tun das er sehr bald bitter bereuen würde…

Irgendwann mitten in der Nacht erwachte Harry und stellte fest das er nicht in seinem Bett war. Das war nicht sehr ungewöhnlich da er fast jede Nacht in Mione´s Bett verbrachte auch wenn nichts passierte zwischen ihnen. Sehr ungewöhnlich war allerdings das er nackt war. Er drehte sich um und schüttelte die Frau die neben ihm lag. „Mione ?” Er versuchte sich die vergangene Nacht in Erinnerung zu rufen doch ein gewaltiger Kater verhinderte dass er sich erinnerte. Neben ihm erwachte nun auch die Frau und schimpfte “Harry , lass mich in ruhe !” Das war nicht Hermione´s Stimme ! Das war nicht Hermione ! Neben ihm wurde Cho gerade gewahr was sie gerade gesagt hatte und richtete sich kerzengerade auf.

“HARRY ?” “CHO ?”

Harry war entsetzt , was hatte er getan ? Er hatte ganz eindeutig mit Cho geschlafen. Die Klamotten die weit um das Bett verteilt waren und Cho die ganz offensichtlich auch nackt neben ihm lag sprachen eine nur allzu deutliche Sprache. Er hatte Mione betrogen ! Daran gab es keinen Zweifel . Und er hatte ihre Beziehung zerstört , auch daran zweifelte er nicht denn nicht eine Sekunde dachte er daran es Mione zu verheimlichen. Das konnte er nicht denn sie las in ihm wie ein Buch und es wurde nur schlimmer wenn er es ihr verheimlichen würde. Ohne große Worte entschuldigte sich Harry bei Cho und schlich mit hängendem Kopf aus ihrem Zimmer. Zurück blieb nur eine sehr verwirrte Cho die immer noch nicht ganz kapierte warum sie das getan hatten. Auch sie hatte schließlich einen festen Freund. Und sie hoffte dass Harry ihm nichts sagen würde , obwohl das auch nicht ganz so leicht war da er nicht in Hogwards sondern in Bauxbarton zu Schule ging. Als er den Gryffindor-Turm erreicht hatte stellte er fest dass es bereits Zeit fürs Frühstück war. Er drehte sich um und schlurfte in Richtung der großen Halle.

Er sah sie schon von weitem kommen. Ihr lockiges schwarzes Haar wogte durch die Halle direkt auf ihn zu. Sie begrüßte ihn mit einem strahlenden Hallo und einem zärtlichem Kuss . Harry prägte sich diesen Kuss fest in sein Gedächniss ein denn er war sich sicher das es ihr letzter Kuss sein würde…für immer. Er hatte sich endgültig dafür entschlossen es ihr zu gestehen. “Mione , kann ich dich nach dem essen kurz sprechen ?” fragte er und ohne auf ihre Antwort zu warten verließ er den Tisch und schlurfte zum Ausgang. An seinem Platz stand unberührt sein Frühstück. Besorgt sah Mione ihm nach und als er die Halle verlassen hatte suchte sie Ron´s Blick der lediglich mit den Schultern zuckte. Mit einem sehr unguten Gefühl ging Mione nach dem Frühstück in ihr gemeinsames Zimmer im Love-Tower. Harry wartete schon mit einer Miene als ob er gleich dem Henker vorgeführt werden würde…

Stupid Misstake (Garreth Gates) – Kapitel 7

Harry kauerte in Sessel in ihrem Zimmer und wartete darauf das Mione ihm folgte.

//    I´ve been letting you down , down
Girl I know I´ve been such a fool
Givin´in to temptation
I should have played it cool        //

Furcht und die Angst sie zu verlieren  stand ihm ins Gesicht geschrieben. Als Mione das Zimmer betrat las sie in ihm wie in einem Buch. Es war als ob eine eisige Hand ihr Herz ergriff und versuchte es zu zerdrücken. “Harry , mein Gott , was ist los ? Ist irgendwas mit Sirius ?” fragte sie und Harry zerriss es fast ihr so wehtun zu müssen…

//    The situation got out of hand
I hope you understand…        //

“Nein” begann er tonlos “bitte setze dich hin. Ich muss die etwas sehr wichtiges gestehn…” Schockiert starrten Miones bernsteinfarbene Augen auf Harry. Noch nie in all den Jahren die sie sich jetzt schon kannten hatte er jemals so ernst geklungen. Ein eisiger Schauer floss ihr über den Rücken. Harry räusperte sich. “Am besten mache ich es kurz und schmerzarm : Ich habe mit Cho geschlafen !”

RUMS !

Mione kam es vor als hätte jemand die Zeit angehalten. Harry´s Worte wollten einfach nicht ihren Verstand erreichen. Sie hatte sich verstimmt verhört ! Doch Harry´s schuldiges Gesicht und seine geknickte Körperhaltung bestätigten seine Worte.
“Hast du nicht!” schrie ihn Mione an.  “Sag das es nicht wahr ist! SAG ES !!!” brüllte sie so laut das im Nebenzimmer ein Pärchen erschrocken zusammenfuhr. Auch Harry zuckte bei Hermione´s Ausbruch zusammen , von ihren Worten voll getroffen.

//    It can happen´to anyone of us , anyone you thing of
Anyone can fall , Anyone can hurt someone they love
Hearts will break , ´cause I made a stupid misstake        //

Stotternd versuchte er se ihr zu erklären:
“Das Fest , Der Alkohol…”

//    She was kind of exiting
a little crazy i should have known
She was to all of my senses
as I offer to walk her home
The situation got out of hand
I hope you understand…        //

Doch Hermione lies ihn nicht ausreden und schrie ihn weiter an. In diesem Moment wusste Harry das es für sie keine zweite Chance geben würde. Mione war so wütend das sie ihre Lieblings-Bücher nach ihm warf. Leise flehte er ein letztes Mal…

//    It can happen´to anyone of us , say you will forgive me
anyone can fail , say you will belive me
I can´t take ,  my Heart will break
´cause I made a stupid misstake
a stupid misstake                //

Doch seine Worte wurden nicht erhört.
Mit hängenden Schultern und unter Miones Gezeter verlies er ihr Zimmer.
Am Durchgang hielt er ein letztes Mal inne und schaute zu Mione zurück die nun vollends zusammengebrochen war.

//    She means nothing to me
nothing to me
I swear every word is true
don´t wanna lose you        //

Leise flüsterte er “Tut mir leid , Mione das ich dir das angetan habe.” Tränen aus Kummer und schmerz über das ende ihrer Liebe flossen in strömen über sein Gesicht.
Er zog den Schlüssel-Ring von seinem Finger und legte ihn in eine Schale am Eingang.
Das war der Moment vor dem er sich am meisten Gefürchtet hatte. Nicht einmal Voldemort hatte ihm je soviel Kummer und Pein bereitet oder könnte es jemals tun…

Hermione war nicht mehr seine Freundin !

//    It can happen´to anyone of us , anyone you thing of
Anyone can fall , Anyone can hurt someone they love
Hearts will break , ´cause I made a stupid misstake
It can happen´to anyone of us , say you will forgive me
anyone can fail , say you will belive me
I can´t take ,  my Heart will break
´cause I made a stupid misstake
a stupid misstake                //

Er hatte durch einen dummen Fehler seine fast sechs Jahr lange Freundschaft zerstört.

Das Gerücht von der Trennung der beiden verbreitete sich rasend schnell in der Gesamten Schule und schon beim Mittagessen waren sie das Gesprächsthema Nummer eins. Während sich alle um Hermione kümmerten wurde Harry gemieden wie ein aussätziger und selbst Ron , der einzige der noch mit ihm sprach machte ihm stumme vorwürfe…

Don´t wanna loose you (BSB) – Kapitel 8

//    I never tought that I will loose my mind
That I can controll this        //

Die Stimmung zwischen Harry und Hermione wurde eisig in den nächsten Tagen. Wann immer sie sich zufällig trafen strafte sie ihn nur mir einem eisigen Blick um dann erhobenen Hauptes an ihm vorbeizuschweben. Nach aussen hin gab sie sich als ob ihr die Trennung von Harry nichts bedeuten würde , was ihn jedoch mehr verletzte als wenn sie ihn unentwegt anschreien würde. Beiden konnte man jedoch als Außenstehender sehr wohl ansehen das die Trennung ihnen sehr zu schaffen machte. Mione hatte Augenringe als ob sie seit Wochen nicht mehr geschlafen hätte und Harry schien die tägliche Nahrungsaufnahme für eine reine Muggelerfindung zu halten. Seit der Trennung von Mione hatte er eigentlich fast nichts mehr zu sich genommen und das war ihm auch anzusehen.

Zwei Wochen nach ihrer Trennung passierte etwas das Harry klarmachte das es so nicht weitergehen konnte. Snape lies Harry einen besonders komplizierten Zaubertrank vorführen als es ihm vorkam als ob ihm einer den Boden unter den Füssen wegziehen würde. Der Raum begann sich vor seinen Augen zu drehen und bevor er sich an einem Tisch abstützen konnte wurde alles schwarz um ihn herum.

//    Never tought that I will be left behind
That I´m stronger than you , Babe    //

Einige Stunden später erwachte er in der Krankenstation. Madam Pomfrey hatte ihm einen Aufpäppel-Trank eingeflösst und er fühlte sich einigermaßen Stabil , so das er sie davon überzeugen konnte das sie ihn wieder entlassen konnte. Doch anstelle sich auf den Weg zum Gryffindor-Turm zu begeben wie er es Madam Pomfrey versprechen hatte müssen ging er direkt in das Büro des Schulleiters . Dumbledore war mehr als überrascht von Harrys auftauchen und noch mehr davon das er um vorübergehende Beurlaubung bat. “Die Situation hier ist für mich nicht mehr auszuhalten und sollte es mit der Beurlaubung nichts werden werde ich Hogwards trotzdem verlassen… vielleicht sogar für immer.” sprach Harry mit todernstem Blick.

//    Don´t wanna loose you now , Babe
I know we can win this
Don´t wanna loose you now , no no
forever again            //

Als Harry den Gemeinschaftsraum betrat war nur noch Neville da , weil er sich beim Hantieren mit Alraunen mal wieder verabschiedet hatte. “Harry , wohin willst du ?” fragte Neville und starrte auf Harry der seine Truhe in der einen und Hedwigs Käfig in der anderen Hand die Treppe hinunter kam. “Ich halte es hier nicht aus. Ich brauche etwas Luft.” ertraute er seinem Freund an der als einziger immer noch zu ihm hielt.
“Ich habe mich von Dumbledore beurlauben lassen.” fügte er leise hinzu. “Aber…Aber du kommst doch wieder ?” fragte Neville mit zittriger Stimme. Eine tiefe furche erschien auf Harrys Stirn und mit ernster Miene sagte er “Du kannst mich jederzeit erreichen,deine Eule wird mich schon finden.” Ohne sich noch einmal nach Neville umzusehen verlies Harry mit seinem Gepäck den Gemeinschaftsraum und lies einen völlig verstörten Neville zurück. Während sich Neville aufmachte Ginny zu suchen , die seit Anfang des Jahres seine Freundin war , verließ Harry still und heimlich das Schloss. Hätte er sich umgedreht hätte er vielleicht die weinenden bernsteinfarbenen Augen gesehen die ihm vom Fenster der Bibliothek traurig nachsahen. Das Traumpaar gab es endgültig nicht mehr.

//    I´ve got this feeling you not gonna stay
It´s burning within´me
The fear of loosin´, of slippin´away
just keeps gettin´closer , Babe    //

Als Harry im Muggel-London eintraf und sich auf den Weg zu seinen Verwandten machte, ging ihm durch den Kopf was sie wohl darüber dachten das er jetzt schon mitten im Schuljahr zurückkam und welche gemeinen Aufgaben sie ihm übertragen werden. In den nächsten Tagen war Harry mit allerlei Aufgaben im Haushalt so sehr beschäftigt das er nur noch nachts in seinem Bett an Mione denken musste. Tagsüber erledigte er alle arten von Hausarbeit , kaufte ein , schnitt die Hecken im Garten und renovierte nebenbei auch das Haus wo es nötig und teilweise auch unnötig war. Die viele Arbeit die sich Harry als Strafe selbst auferlegt hatte hielt ihn davon ab zuviel nachzudenken. Doch nachts kamen die Träume, und sie waren schlimmer als je zuvor. Jede Nacht wachte er schweißgebadet auf , am ganzen Körper zitternd ohne sich beruhigen zu können. Durch all die Arbeit “vergaß” er immer wieder das essen und nach kurzer Zeit fiel sein Gesicht ein. Seine Haut wurde fahl obwohl er nun fast den ganzen Tag draußen arbeitete und seit Tagen die Sonne nur so vom Himmel brannte.
Sogar Tante Petunia fiel auf wie schlecht Harry aussah , und das wollte etwas heißen da sie sich ansonsten um ihren Vogel mehr kümmerte als um Harry. Am Sonnabend der vierten Woche sprach sie mit ihrem Mann über Harrys Aussehen und wie es die Nachbarn finden würden wenn sie ihn sehen würden. Sie würden sagen sie misshandelten ihn. Onkel Vernon versprach sich Harry sogleich anzusehen und ihn sich vorzunehmen. Doch als er das Zimmer von Harry betrat fiel ihm etwas auf das sogar ihn schockierte: Harry atmete nicht mehr !

“Es war gut das sie uns informiert haben , Mister Dursley” sagte Dumbledore , der sofort nach Mr. Dursleys Alarmierung mit einigen Medi-Magiern erschienen war. “Wir konnten ihn gerade noch retten. Doch nun muss er zur Beobachtung auf eine Krankenstation” verabschiedete er sich und ein merkwürdiger Krankenwagen in den Harry zuvor verladen wurde machte sich davon. Merkwürdiger weise verschwand der Wagen nach wenigen Metern mit einem leisen Plopp. “Hoffentlich hat keiner uns beobachtet.” waren Onkel Vernons einzige Gedanken.

//    Whatever reason to keep that effect
my means are always beside to you
and I , wish that I didn’t need you so bad
you face won’t go away…        //

Dumbledore hatte die Nachricht von Harry´s zustand am späten Samstagnachmittag erreicht. Es war Hogsmeade-Wochenende und das Schloss war wie ausgestorben. Er entschloss sich Harry hier her nach Hogwards zu bringen um ihn unter persönlicher Beobachtung zu haben. Er wusste das Poppy sich gut um ihn kümmern würde sobald die Medi-Magier ihn halbwegs transportfähig gemacht haben. Auf der Krankenstation lag nur noch ein weiterer Patient. Doch leider war es Harrys erklärter Lieblingsfeind Draco Malfoy dem die Einlieferung des schwerkranken Harry natürlich nicht entging.
Als Draco am nächsten Tag entlassen wurde freute er sich darauf es diesem  schrecklich hochnäsigem Schlamblut Granger ins Gesicht schmieren zu können wie sehr sie Harry getroffen hatte. Außerdem hatte er sowieso noch etwas mit ihr vor und ein verhinderter Harry konnte dabei ihm nur helfen. Lachend machte er sich auf den Weg in die große Halle zum Frühstück.

//    Don’t wanna loose to lonlyness
Girl I can know we can win this
Don´t wanna loose to emptyness
ever again        //

Das Tier im mir (e*Nomine) – Kapitel 09

Harry wachte davon auf das jemand die Krankenstation betrat. Draußen vor dem Fenster war es bereits dunkel. Harry hörte wie Dumbledore leise mit der Krankenschwester sprach. “Wie geht es ihm ?” fragte er und nickte in Richtung Harry .
“Verkraftet er eine sehr schlechte Nachricht?”  Besorgt sah ihn die Krankenschwester an. “Was ist los , Albus?” fragte sie mit leicht zittriger Stimme. “Voldemort ! Er hat Miss Granger entführen lassen.” “Oh nein!”  erwiderte sie schockiert. Dumbledore´s Worte drangen in Harrys Verstand und holten ihn endgültig aus seinem Dämmerzustand. Ein massiver Schmerz tat sich auf an Harrys Blitznarbe und er kapierte wie ernst die Lage war. Es war nicht irgendein Handlanger , es war der dunkle Lord höchstpersönlich der Mione entführt hatte. Unkontrollierte Wut stieg in Harry hoch…

Zur gleichen Zeit nur wenige hundert Meter entfernt im verbotenen Wald begann Lord Voldemort damit Hermione zu foltern. Er legte den Cruciatus-Fluch über sie und Mione schrie aus Panik so laut das sie meinte das es überall im Schloss zu hören seinen musste. Doch nur einer konnte sie hören , und dessen Wut war nun grenzenlos…

In der Krankenstation erhallte ein brüllen das so laut war das alle Fenster im Raum zerplatzten. Madam Pomfrey und Professor Dumbledore sahen erschrocken zu Harrys Bett. Harry hatte sich aufgestellt und wie von einem unsichtbaren Band gezogen stürmte er an ihnen vorbei. Albus versuchte nicht ihn aufzuhalten denn er wusste es würde nichts bringen. Er musste sich Lord Voldemort stellen um Mione zu retten.

//    Es ist das Tier in mir…
Es weckt die Gier nach dir…
Hab dich zum fressen gern…
Kannst du mein Verlangen spüren…    //

Auf dem Flur kam ihm Professor Snape entgegen. “Potter! Was tun sie zu so später Stunde noch in den Gängen?” fragte er und tat erschrocken einen Schritt zur Seite als er die rot glühenden Augen Harrys sah. Ihm gefror fast das Blut als er den Hass in Harrys Augen erkannte. Harry knurrte ihn an wie ein wildes Tier und Snape hätte schwören können das Harry Klauen anstatt Hände hatte.  Ohne Snape auch noch eines Blickes zu würdigen ging Harry weiter. Snape hatte Recht , denn Harrys Finger endeten nun in messerscharfe Klauen und auf seinem Rücken bildeten sich gigantische Schwingen von silbriger Farbe. Insgesamt schien er größer geworden zu sein als noch vor wenigen Minuten. Als er das Schultor erreichte hatte er bereits eine Größe von über fünf Metern und überall silbrig glänzende Schuppen. Er stieß mit einem wilden Flügelschlag das Tor aus seinen Angeln und es zerschmetterte an der gegenüberliegenden Wand. Harry rief “Mione , ich komme” doch alles was zu hören war , war ein brüllen eines sehr wütenden Drachen zu dem Harry geworden war.
Und er wurde nicht irgendein Drache, er wurde zu einem Silverwing ! Dem größten und gefährlichsten Drachen den es jemals gegeben hatte.
Und er war verdammt sauer !

//    Dunkle Wolken und finstere Gedanken…
Die Vollmondnacht zerbricht meine Schranken…
In mir kommt die Gier nach Getier das ich Massakrier…
Ich spür diese Lust auf Blut jetzt und hier…    //

Hagrid wurde von einem ohrenbetäubenden Gebrüll geweckt das seine Hütte fast in Einzelteile zerlegt hatte. “Klingt wie ein sehr wütender Silverwing , doch leider gibt es diese Gattung nicht mehr. Hätte gerne mal einen gesehen,so nen Silverwing” sagte er leise zu sich selbst als er seinen Maulwurfsfell-Mantel überwarf um nachzusehen wer diesen Lärm verursacht hatte. Doch als er seine Hütte verließ stockte ihm der Atem.
Der Silverwing flog gerade wütend und Feuer speiend über ihn hinweg. Fasziniert starrte Hagrid ihm nach…

//    Tief in der Nacht , die funkelnden Sterne…
Und ein süßer Geruch zieht mich in die Ferne…
Hab Acht wenn ganz sacht in der Nacht meine Glut entfacht…
Und der Jäger in mir erwacht..                //

Nach wenigen Minuten erreichte Harry die Lichtung auf der Lord Voldemort und seine Todesser Mione gefangen hielten. Das dunkle Mal leuchtete giftgrün über der Lichtung so das er keine Probleme hatte sie zu finden.Ein Todesser starrte in den Himmel und lies vor schreck seinen Zauberstab fallen als er Harry bemerkte. Der gigantische Drachen näherte sich der Lichtung von Osten und brüllte aus Leibeskräften. Einige Todesser flohen vor ihm in den Wald.

//    Fremde Gedanken , wilde Gelüste…
Das Verlangen nach dem zarten Fleisch von Brüsten…
Will reißen , will beißen , zerfleischen , zerfetzen…
Voll lustvoller Jagd meine Beute hetzten…        //

Harry kam nun im Sturzflug auf Voldemort hinzu doch ein weiterer Todesser stellte sich ihm in den Weg um seinen Herren zu schützen. Das war zuviel für Harry und seine animalischen Instinkte kamen nun zum Vorschein. Ohne viel mühe verbrannte er eine kleine Gruppe von Todessern mit einem einzigen Feuerstrahl und eine andere Gruppe zerfetzte er mit seinen riesigen Flügeln. Er kümmerte sich nicht mehr darum das es Menschen waren , alles was zählte war  sein Weibchen zu schützen und den Feind zu Jagen. Der Jagdtrieb war in Harry erwacht. Aus den Augenwinkeln beobachtete er wie Voldemort seinen Zauberstab auf Mione richtete.Doch Harry war schneller mit einem schnellen Schlag seiner gigantischen Flügel umhüllte er Mione und Voldemorts Todesfluch prallte an Harrys Schuppen einfach ab. Nicht umsonst galten Drachen als immun gegen jede Art von Zauber und Gifte.

//    Glutrote Augen folgen deiner Spur…
Die Witterung führt über weite Flur…
Ich mutier zum Tier , bin ein Geschöpf der Nacht…
Ich bin der Jäger des Mondes bis der Morgen erwacht…    //

Voldemort sah nun ein das er gegen den Drachen keine Chance hatte und fragte sich wer ihn wohl geschickt haben könnte. “Harry Potter , das wirst du mir büssen!” schrie er während er tiefer in den Wald rannte und dann disapparierte. Sanft legte Harry seine Flügel um Mione und betrachtete sie.  Er suchte nach Verletzungen oder wunden die sofort behandelt werden mussten. Sie starrte ihn an und fiel bei seinem Anblick in Ohnmacht.

//    Es ist das Tier in mir…
es weckt die Gier nach dir…
hab dich zum fressen gern…
kannst du mein Verlangen spürn…    //

Behutsam nahm Harry Mione ins Maul und flog mit ihr zurück zum Schloss. Vor Hagrids Hütte landete er und deutete Hagrid er solle sich um Mione kümmern. Dann flog er wieder zurück in den verbotenen Wald.Hagrid brachte Hermione umgehend in die Krankenstation und berichtete Dumbledore von dem erlebten. Von seiner Vermutung wer der Drache war berichtete er allerdings nicht. Einige Stunden später klopfte es an Hagrids Tür. Draußen stand Harry um sich zu erkundigen wie es Mione geht. Hagrid schob ihn behutsam in seine Hütte und schaute ihn fragend an. “Harry, der Silverwing , das warst doch du? Oder,Harry?” Harry wollte zuerst leugnen das er der Drache gewesen sei , doch dann überlegte er es sich anders. “Ja. Ok,ja ich war es . Aber sag es bitte keinem!” bat Harry. “Okay. Aber sag mal Harry, seit wann bist du ein Animagi ?” “Ich habe es gerade erst erfahren. Ich war so extrem Wütend auf Voldemort das ich mich buchstäblich verwandelt habe.” versuchte er zu erklären. “Aber jetzt entschuldige mich bitte, ich würde jetzt gerne nach Mione sehen, ja? Und bitte verrate ihr nichts. Sie soll nicht wissen das ich es war der sie gerettet hat. Du weißt schon , wir haben da im Moment einige Schwierigkeiten.” sprach er und stürmte aus der Hütte in Richtung Schloss. “Einige Schwierigkeiten ist gut!” lachte Hagrid und ging zurück in seine Hütte.

Till I hear it from you (OST – Empire Records) – Kapitel 10

Was Harry allerdings nicht wusste war , das auch nach seiner Verwandlung in einen Drachen , er immer noch eine Blitznarbe auf der Stirn hatte. Kurz bevor Hermione ohnmächtig wurde konnte sie die Narbe deutlich auf der Stirn des Drachen sehen.
„War Harry ein Animagi ? Seit wann ? Und warum hatte er uns nichts davon gesagt ?“ waren Fragen die ihr durch den Kopf gingen. Mehr als Nachdenken konnte sie sowieso nicht, denn jedes Mal wenn sie versuchte sich aufzurichten , kam Madam Pomfrey und drückte sie wieder zurück ins Bett. Gegen Mittag besuchte Harry sie . Um der alten Zeiten willen , wie er betonte. Mühsam versuchte Mione sich aufzurichten um ihm in die Augen zu sehen. Sie versuchte gegen die Wirkung seiner Augen anzukämpfen doch sie hatte das Gefühl in ihnen zu versinken. “Harry…seit wann bist du ein Animagi ?” fragte sie gerade hinaus und mit heiserer Stimme. Harry tat verwundert und stritt ab irgendetwas mit Hermiones Rettung zutun gehabt zu haben. “Harry, du brauchst es nicht zu leugnen. Der Drache hatte eine Blitznarbe auf der Stirn…diese Narbe!”  Sie beugte sich vor und berührte sanft seine Narbe. Harry sprang auf, fluchte etwas das sie nicht verstand und stürmte aus der Krankenstation. Das war das letzte Mal das Mione ihn in diesem Schuljahr zu Gesicht bekam. Irgendwie schaffte er es, das er die restlichen Tage des Schuljahres nicht mit ihr zusammentraf. Darüber war Mione mehr als enttäuscht und als der tag der abreise kam verabschiedete sie sich von Ron und reiste mit ihren Eltern wie jedes Jahr nach Frankreich.

Harry war sich seinen noch immer vorhandenen Gefühlen für Mione nur allzu bewusst.
Doch nach allem was er ihr angetan hatte konnte er ihr einfach nicht mehr in die Augen sehen. Es schmerzte ihn einfach zu sehr.Als der Hogwards-Express den Bahnhof verließ blieb Harry auf dem Bahnsteig zurück. Sein Onkel und seine Tante wollten ihn eh nicht wieder zurück nach dem was vor einigen Wochen geschehen war und er konnte es ihnen dieses Mal auch nicht verdenken. Ron hatte Harry zwar halbherzig zu sich in den Fuchsbau eingeladen , doch Harry wollte lieber allein sein. Sirius war für Dumbledore unterwegs. Daher hatte Harry beschlossen die Sommerferien in dessen Höhle in der nähe von Hogsmeade zu verbringen. Dort würde ihn garantiert keiner stören , denn nur sehr wenige wussten überhaupt davon.

Einige Wochen später bereute er allerdings seinen Entschluss , denn die Einsamkeit machte ihm schwer zu schaffen. Rund um die Uhr schwirrte Mione durch seine Gedanken. Ständig überlegte er sich Ideen wie er sie zurückgewinnen konnte , eine nach der anderen…und verwarf sie noch bevor sie richtig ausgereift waren. An einem Samstag als Harry gerade das Licht angemacht hatte entdeckte er in der ferne einen riesigen schwarzen Hund der Knurrend auf die Höhle zukam. “Sirius ? Bist du das ?” fragte Harry den Hund , der sich daraufhin in einen Menschen zurückverwandelte.
“Harry !” rief er erfreut auf. “Seit wann bist du hier ? Hasst du etwa auf mich gewartet?” “Nein,Nein…ich wusste ja das du vielleicht den ganzen Sommer über an einem Auftrag für Dumbledore arbeiten würdest. Ich habe lediglich einen Platz gesucht an dem ich in ruhe nachdenken kann.” Entschuldigend blickte er zu seinem Paten auf. “Ich habe viel Mist gebaut und Mione betrogen!” beichtete er. “Hast du nicht ?!” kam es schockiert von Sirius. “Leider doch , nach einer Fete auf der ich zuviel getrunken hatte ist es passiert…” begann Harry und deutete Sirius er solle sich setzen.
“Am besten ich erzähle dir die ganze Story von Anfang an , damit du nichts Falsches von mir denkst.” Dann begann Harry und beichtete seinem Paten was geschehen war seit sie sich das letzte Mal gesehen hatten.

“… und nachdem ich sie gerettet hatte konnte ich ihr nicht mehr in die Augen sehen. Doch nach allem was ich ihr angetan habe fühle ich doch das es für uns eine zweite Chance geben kann.” schloss er seine Beichte und wartete gespannt auf eine Reaktion seines Paten. Sirius hatte die Stirn in tiefe Falten gelegt und dachte angestrengt darüber nach wie er Harry bei seinem Problem helfen konnte. Gemeinsam machten sie sich in den nächsten Tagen daran einen Plan zu schmieden um Hermione Zurückzugewinnen.

Achthundert Kilometer weiter östlich hatte Mione an ihren Ferien absolut keinen Spaß. Auch wenn ihre Verwandten sie täglich versuchten aufzuheitern gelang es ihnen doch nicht , während dieser Zeit auch nur ein lächeln auf ihre Lippen zu zaubern.
Die ganze Zeit überlegte Mione nur wie sie Harry vergessen konnte. Doch ihr Herz lies nicht einmal den Gedanken zu ohne das es sich verkrampfte. Und  bei dem Gedanken ihn für immer verloren zu haben schien es vollkommen die Arbeit einstellen zu wollen.
Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollte , ihr Herz gehörte nur Harry und kein anderer konnte seine stelle je einnehmen.

“Ich habe eine Idee” kam es von Sirius “aber wir brauchen die Hilfe von Ron wenn es klappen soll und du musst sehr viel dafür tun , Harry” In Harry erwachte wieder die Hoffnung sie doch noch wieder zu bekommen und mit neuem Elan stürzte er sich in die schwierige Aufgabe. Derweil versuchte Sirius Ron davon zu überzeugen ihnen zu helfen , was sich als eine recht verzwickte Angelegenheit erwies. Mit etwas druck und viel guter zurede war er schließlich doch bereit seinem ehemals besten Freund zu helfen , wenn auch unter einer Bedingung: “Wenn du Mione jemals wieder weh tun solltest verspreche ich dir das ich dich persönlich an Voldemort ausliefern werde.”
Zusammen mit Sirius und Ron musste Harry nun nur noch den Schulleiter Professor Dumbledore davon überzeugen das er ihnen half und die Operation:Zurück zu ihr konnte beginnen. Und es konnte und durfte nur ein Ziel geben…

If you are not the One (Daniel Bedingfield – Soundtrack Maid in Manhattan) –
Kapitel 11

Am Abend vor Halloween fand nach dem Festessen eine große Party mit einem Live-Konzert einer bekannten Pop-Gruppe statt. Mione und Levander waren ohne Begleitung erschienen.Lavander allerdings nur um dafür zu sorgen das Mione sich nicht wieder unter einem Stapel Bücher vergrub. “Da ist Ron” sagte sie als sie die große Halle betraten. Levander lies sie stehen und rannte zu Ron , der sie geschickt im Lauf auffing und sofort fest ans ich zog.Nachdem die beiden sich ausgiebig geküsst hatten, als ob sie sich nicht erst vor wenigen Minuten sondern eher vor Jahren das letzte mal gesehen hätten gingen sie beide zurück zu Hermione und Ron sagte “Mione,schön das du doch gekommen bist.” Er küsste sie freundschaftlich auf die Wange , was ihm einen bösen Blick von Levander einbrachte. “ Mal sehn was die Band so Live bringt.” sagt Ron und als die Lichter langsam ausgingen und tausende Kerzen nun die Halle beleuchteten freute sich sogar Mione das sie sich von Levander hatte dazu überreden lassen doch herzukommen. Das Konzert war phantastisch. Irgendwie hatten sie es geschafft Muggel-Lichttechnik in der großen Halle zum Laufen zu bringen und Laser formten bizarre Formen in der Luft. Nach dem sechsten Lied trat der Leadsänger unter stürmischen Applaus ans Mikrophon . “Danke,Danke. Freunde, heute habe ich die ehre einen ganz besonderen Gast-Star ankündigen zu können. Er hat sich seit Wochen auf diesen Augenblick vorbereitet , daher bitte einen Herzlichen Applaus für THE NONSILENT ADMIRER.” Alle applaudierten und sahen in die Richtung in die der Leadsänger gezeigt hatte. Am Eingang zur Grossen Halle stand eine Person in einen weiten schwarzen Umhang. Das Gesicht unter einer Kapuze versteckt. Die Band begann das Intro zu spielen und die Gestalt bewegte sich langsam auf die Bühne zu.
In dem Moment als er die Bühne erreicht hatte fiel das Schlagzeug mit in den Song ein und die Gestalt begann  zu singen.

//     If you are not the one , then why does my Soul feel glad today…
If you are not the one , then why does my Hand fit your´s this way…
If you are not mine , why does your Heart return my call…
If you are not mine , will I have the strenght to stand at all…    //

Das Lied berührte Miones innerstes und sie dachte an Harry und was er jetzt wohl machte. Ron zufolge hatte er sich standhaft geweigert zum Konzert zu kommen.
Wahrscheinlich lag er auf seinem Bett und schmollte vor sich hin. „Schade Harry, du verpass etwas“ dachte sie so bei sich. An dem Sänger könntest du dir ein Beispiel nehmen. Der Traut sich sogar in einem Song sich zu entschuldigen.

//    I never know what the future brings…
But I know you’re here with me now…
We make it through…
and I hope you are the one I share my Life with…    //

„Als ob er in meine Seele blicken würde und daraus vorliest“ dachte Mione und starrte auf den Sänger der immer noch nicht die Kapuze abgenommen hatte. „Als würde er sich nicht trauen sich der Welt zu offenbaren.“ Die Stimmung in der großen Halle konnte kaum noch gesteigert werden. Überall hatten die Schüler und Schülerinnen Wunderkerzen angezündet und wogen sich zum Takt des Songs.

//    I don´t wanna runaway,but I can´t take it…
I don´t understand…
If i´m not made for you , then why does my Heart tell me that i am…
Is there any way that i can stay in your Arms…        //

„Wenn Harry doch bloß solche Worte an sie richten würde. Dann würde wahrscheinlich alles wieder gut“ dachte sie und lächelte bei dem Gedanken endlich wieder ihr Gesicht an seine Brust legen zu können . Träumerisch schaute sie nach vorne zur Bühne, ohne zu bemerken das neben ihr Levander leise erstaunt aufschrie. “Du meinst das ist Harry dort auf der Bühne” flüsterte sie Ron ins Ohr so das keiner der umstehenden es hören konnte. “Klar,schlieslich probt er schon seit Wochen diesen Auftritt um Mione Zurückzugewinnen. Und wen ich mir unser Prinzesschen so ansehe wird es hoffentlich auch klappen.” antwortete er. Erstaunt sah Levander auf die Bühne und versuchte sich auf den Text zu konzentrieren.

//    If I don´t need you , then why I´m cryin´on my bed…
If I don´t need you , then why does your name resound in my head…
If you are not for me , then why does this distant pain my life…
If you are not for me , then why do I dream of you as my wife…    //

“Das meint er nicht ernst,oder Ron?” flüstert Levander und schaut Ron in die Augen.
“Was?” fragt dieser mit einer Unschuldsmiene. “Träumt er tatsächlich davon Mione zu Heiraten oder gehört das nur zum Lied?” “Nein,nein. Er hat bereits letztes Jahr bevor sie sich getrennt hatten den Verlobungsring gekauft und er hängt immer noch an seinem Foto von ihr.Ich denke wir können noch dieses Jahr mit einer Hochzeit rechnen sollten sich die beiden endlich wieder zusammenraufen.” “Ich schätze die Chancen dafür stehen sehr gut wenn ich mir sie so von der Seite ansehe…” flüstert Levander und drückt Ron einen Kuss auf die Wange.

//    I know i´m a lie so far away , but i know this much is true…
We´ll make it through  and I hope you are the one I share my Life with…
And I wish that you could be the one I die with…
And I pray in your the one I build my home with…
I hope I love you all my life…        //

„Wahre worte“ dachte Mione . „Wenn er doch bloß nicht so stur wäre.“

//    I don´t wanna runaway,but I can´t take it…
I don´t understand…
If i´m not made for you , then why does my Heart tell me that i am…
Is there any way that i can stay in your Arms…        //

Vorne auf der Bühne schwitzte Harry Blut und Wasser bei dem Gedanken daran was nach der nächsten Strophe passieren sollte und versuchte sich auf den Text zu konzentrieren. Das fiel im sehr leicht da es eigentlich nur seine in Worte gefassten Gefühle für Mione waren. Es war ein faszinierendes Gefühl als geheimnisvoller Fremder auf der Bühne zu stehen und zu singen und er dankte in Gedanken Ron für die Idee. Ron war es auch der die Band besorgt hatte weil er den Leadsänger persönlich kannte.  Dieser war auch sofort einverstanden Harry zu helfen nachdem er von seinem Leidensweg und seinen Dummheiten gehört hatte. Harry konzentrierte sich auf die letzte Strophe…

//    ´cause I miss you…
Body and Soul so strong that it takes my breath away…
And I breath you into my Heart and pray for the strength to stand today..
´cause I love you…
Weather is wrong or right and hope I can be with you tonight…
and all my Heart is by you side…            //

Langsam nahm er während des Gitarren-Solos das Mikrophon und ging auf den Tisch von Mione und Ron zu. Noch während er die letzten Zeilen des Songs sang hob er seine Kapuze über seinen Kopf und Mione zog tief Luft ein.  Vor Miones Tisch ging Harry auf die Knie und flehte förmlich die Letzte Zeile des Songs…

//    I don´t wanna runaway,but I can´t take it…
I don´t understand…
If i´m not made for you , then why does my Heart tell me that i am…
Is there any way that i can stay in your Arms…        //

Der Song verklang leise und alle Augen waren auf Harry und Mione gerichtet. Mione hatte noch gar nicht richtig begriffen das es wirklich Harry war der das Lied für sie gesungen hatte und nun vor ihr mit gesenktem Kopf um Vergebung bat. Nach unendlich Langen Minuten stand Mione auf , umrundete den Tisch und kniete sich zu Harry. “Harry, ich vermisse dich auch.” war alles was über ihre Lippen kam. Kaum hatte sie ihm signalisiert das sie ihm verzeiht war er aufgesprungen und hatte sie stürmisch vor alle anderen geküsst. Lauter Applaus brandete auf und sogar einige Slytherins klatschten. Auf der Bühne begann die Band weiter zu spielen.
Passender weise mit einer Cover-Version des SIX PENCE NONE THE RICHER Songs KISS ME.Harry und Mione lagen sich in den Armen und wurden von den Unstehenden fanatisch gefeiert.

Die Zeit der Trennung war endgültig vorbei und sowohl Harry als auch Mione bereiteten sich auf ihre gemeinsame Zukunft vor.Nach dem Konzert verabschiedeten sich die beiden von Ron und verschwanden zum ersten Mal nach fast einem halben Jahr in ihrem Zimmer im Love-Tower.

Witchcraft (Wonderwall) – Kapitel 12

//    It´s a long long Time at all…
It´s a strange Story a Girl loves a Boy…        //

Harry hatte einen wundervollen Traum letzte Nacht.
Er und Mione hatten sich versöhnt und wieder zueinander gefunden. Sie waren sich in dieser Nacht geistig und auch körperlich sehr viel näher gekommen und Harry konnte nur hoffen das ihm das auch in Wirklichkeit gelingen würde. Er wollte sie davon überzeugen das es für sie beide doch noch eine Zukunft gab. In seinem Traum hatten er und Mione sich die ganze Nacht über geliebt und als sie völlig ausgepowert waren flüsterte Mione zärtlich in Harrys Ohr “Harry , ich l…”

//    Do you have to know…
When a witch is lovin´ she´s loosing her magic…    //

In diesem Moment kitzelte ihn etwas an seiner Nase. Doch der Traum war einfach zu schön und er weigerte sich jetzt schon aufzuwachen. Wieder kitzelte ihn etwas an seiner Nase. Mürrisch kämpfte sich sein Verstand in den Vordergrund und weckte ihn auf. Er öffnete einen spalt breit die Augen um zu sehen was ihn gekitzelt hatte und blickte direkt in bernsteinfarbene Augen in denen er sich sofort verlor. Prompt war er wach und entdeckte auch was ihn aufgeweckt hatte. Mione lag auf ihm und pinselte mit ihren Locken über seine Nase. Ganz offensichtlich träumte er noch. Doch als Mione´s Lippen sanft und doch verlangend die seinen berührten wurde ihm klar das er nicht mehr träumte. Er spürte das sanfte knabbern ihrer Zähne an seinen Lippen , roch ihren einzigartigen Duft und sah ihr tief in die Augen. „MIONE ! ICH HABE SIE ZURÜCK !“ schrie es in Harry und vor Freude darüber intensivierte er den Kuss mit soviel Leidenschaft und Verlangen das es beiden schwummrig vor den Augen wurde und sie wegen akuter Atemnot voneinander ablassen mussten. Erst jetzt bemerkte er das Mione nackt auf ihm lag und ein anderes seiner Körperteile schien sich darüber sehr zu freuen. Leise aufstöhnend vergrub er sein Gesicht zwischen ihren Brüsten und nocheimal übermannte sie die Leidenschaft…

//    And when she look´d at him and feel´d real magic…
She said to him and she does her magic…        //

Erst spät am Abend verließen beide ihr gemeinsames Liebesnest um mit den anderen zu Abend zu essen. Als die beiden die große Halle betraten wurden sie von allen Seiten her stürmisch begrüßt. Hand in Hand gingen sie zum Gryffindor-Tisch und zum ersten Mal seit langer Zeit hatten beide wieder richtigen Hunger. Nicht nur auf das essen… was die tiefen Bliche und andere kurze Zärtlichkeiten andeuteten. Ron und Levander waren stolz auf ihre Leistung. Schließlich wäre ohne ihre Hilfe aus den beiden niemals wieder ein Paar geworden. “Vielleicht gibt es ja bald eine Doppel-Hochzeit” entfleuchte es Levander und sah erschrocken nach Ron an ihrer Seite , doch der hatte den kurzen Ausbruch nicht bemerkt. Wenn Harry und Hermione demnächst Heiraten sollten währe es doch auch die ideale Gelegenheit ihre und Ron´s Beziehung auf eine neue ebene zu bringen. Sie waren schließlich auch schon seit zwei Jahren ein Paar. Alles was sie noch dafür tun musste war Ron von dieser Idee zu überzeugen.
Zeitgleich gingen dieselben Gedanken auch Ron durch den Kopf , doch dieser hatte bereits eine Überraschung für Levander geplant. Er küsste Levander sanft auf den Hals und knabberte an ihrem Ohr. “Wofür habe ich das denn verdient?” fragte Levander ihn frech. “Dafür das du einfach du bist” antwortete Ron und verschloss ihren Mund mit einem weiteren Kuss.

//    According him at home…
A Boy found it real Man life in the way…
Cause this is witchcraft, Babe…
and it´s just everywhere…
and it would not be seen in the rooms at here…    //

Die nächsten Wochen kamen Harry und Hermione vor als lebten sie in einem wunderschöne Traum. Niemand konnte Miones gute Laune verderben , nicht einmal Snape obwohl er es einige male versucht hatte. Unter den Schülern hatte sich Miones besonders gute Laune ebenfalls herumgesprochen und so schlichen sich während ihrer Gang-Wache mehr Schüler als sonst aus den schlafsäalen in der Hoffnung Mione würde sie nicht oder nur sehr schwach bestrafen wenn sie erwischt würden. Langsam bereitete sich Harrys und Hermiones Jahrgang auf die Abschluss-Prüfungen vor die in wenigen Wochen stattfinden würden. Doch zuvor hatte Harry noch etwas ganz besonderes für Mione vorbereitet. Verträumt besah sich Harry den Verlobungsring den er schon seit über einem Jahr mit sich trug. “Morgen Abend kommst du an den Finger an den du gehörst” flüsterte er zu dem Ring und legte ihn zurück in die kleine mit samt ausgekleideter Schmuckdose. Er griff noch einmal zu seinem Notizbuch um sich ein letztes Mal zu vergewissern ob er alle Zaubersprüche für morgen beisammen hatte.

//    This is witchcraft , Babe…
I need you everywhere…
And shimmering and glimmering is what i am…        //

Nur Ron hatte er eingeweiht was er am nächsten Abend vorhatte. Nebenbei erfuhr Harry das Ron Levander ebenfalls einen Antrag gemacht hatte und das sie Ja gesagt hatte. Hoch erfreut für seinen Freund klopfte er ihm auf die Schulter und sagte
“Wünsch mir Glück, dann wird’s vielleicht eine Doppel-Hochzeit !” Und Harry zweifelte keine Sekunde daran wie Miones Antwort lauten wird…

//    Let me sleep in your Arms…
It´s a home where you are…        //

Written in the Stars (Westlife) – Kapitel 13

„Irgend etwas hat er vor“ dachte Mione so bei sich , als sie und Harry am späten Sonntagabend noch raus an den See gingen. „Wahrscheinlich will er nur ein bisschen kuscheln“. Unter dem Vorwand noch etwas für die bevorstehenden Abschlussprüfungen lernen zu wollen hatte Harry sie beim Abendessen gefragt ob sie mit ihm an den See gehen würde. Natürlich war sie einverstanden gewesen, denn wann immer es sich einrichten lies wollte sie mit ihm allein sein. Als sie am See ankamen packte Harry neben einer Decke auch zu ihrer großen Überraschung einige Schulbücher aus. Gemeinsam lernten sie bis spät in die Nacht. Harry hatte einige Steine zum leuchten gebracht und der Mond und die Sterne schufen eine unglaublich romantische Stimmung.  Immer wieder schaute Harry in ein ganz bestimmtes Notizbuch und murmelte leise die darin enthaltenen Zauberformeln. Obwohl sich Mione sehe anstrengte konnte sie kaum etwas von dem was er sagte verstehen und das was sie verstand war ihr völlig unbekannt. Kurz vor Mitternacht war Harry mit der Formel fertig und legte das Buch beiseite. Er schaute Mione an die an einen Baum gelehnt vor sich hin döste. In ihren Armen lag ihr Lieblingsbuch Hogwards:Eine Geschichte in dem sie gelesen hatte seit sie vor ungefähr einer Stunde fertig geworden war. Ihre Augen waren schon halb geschlossen…

//    Stay with me , don´t fall asleep too soon
the angels can wait for a moment
Come real close , forget the world outside
tonight we belong , it´s finally you and I
It was meant to feel like this
not without you…            //

Harry besah sich die fast eingeschlafene Mione und dachte über ihre Beziehung nach und wie sehr sie ihn vervollständigte…

//    ´cause when I look at my Life
all the pieces fall in to place
just can´t put it right without you
when I see how I path
seemed to end up before you’re face
The state of my heart , the place where we are
Is written in the Stars            //

Sein Herz führte von nun an die Regie und verträumt besah er sich das friedvolle Bild das sich ihm bot. Er trat auf sie zu und umschlang sie. dann zog er sie zu sich hoch und bevor sie wusste was ihr geschah lag sie auch schon in seinen Armen. Er küsste sie wie noch nie zuvor und sagte: „Schau mal wie schön die Sterne heute nur für uns funkeln…“ Mione hob ihren Blick , doch sie kam nur bis zu seinen Augen in denen sie sofort versank. Erst nach einem weiteren sehr ausführlichen Kuss konnte sie wegsehen , doch statt zu den Sternen empor starrte sie auf den See , der aussah als hätte jemand mit Glühwürmchen etwas auf die Oberfläche geschrieben. „? em yrraM uoy oD“ stand dort geschrieben und einige Sekunden lang versuchte sie zu verstehen was dort stand , bevor ihr Harry´s Worte von vorhin einfielen und sie hinauf zu den Sternen sah. Und dort stand die Frage im Klartext : Do you Marry me? (Willst du mich Heiraten?). Nur sehr langsam verstand ihr Gehirn die Botschaft , doch als ihr die Bedeutung endlich klar wurde sah sie mit einem strahlen nach Harry. Dieser hatte sich hingekniet und hielt ihr einen wundervollen Ring entgegen. Nicht eine weitere Sekunde verging als sie sich umdrehte und ihren Zauberstab zum Himmel richtete. Die Sterne die die Frage gestellt hatten änderten nun ihre Position und formten ein großes… JA !

//    The state of my heart , the place where we are
Is written in the Stars                //

Harry fühlte sich wie betäubt. Jede einzelne Faser seines Körpers verlangte nach ihr , der Frau mit dem er den Rest seines Lebens verbringen wollte. Sie wollte seine Frau werden. Dies war definitiv der glücklichste Tag seines bisherigen Lebens.

//    Don´t feel afraid , I´ll be right by your side
to the laughter and pain , together we bounced to fly
I was ment to love like this
not without you                //

An einem Fenster im Gryffindor-Turm standen Ron und Levander Arm in Arm und freuten sich für die beiden. „Eine Doppel-Hochzeit? Darf ich sie für euch planen?“ fragte eine Stimme hinter ihnen. Sie drehten sich um und entdeckten Ginny , die die beiden belauscht hatte.

Als Harry und Mione später ins Schloss zurückkehrten wurden Sie trotz der späten Stunde von fast allen Gryffindors herzlich beglückwünscht. Einige Mitschüler hatten die Frage am Himmel gesehen,manche es über dritte erfahren und noch bevor die beiden sich auf ins Schloss machten organisierten die Gryffindors eine riesige Fete in der großen Halle. Auch Ravenclaws,Hufflepuffs sowie einige  Slytherins und sogar einige Lehrer , unter anderem McGonnagal und Dumbledore , feierten mit und Gratulierten den beiden. Am erstaunlichsten allerdings war Prof. Trelawny, die zum ersten Mal seit Harry denken konnte, für Mione und Ihn eine positive Zukunft sah. Innerhalb der nächsten halben Stunde trafen auch Hagrid , Fred und George im Schloss ein, die sich in Hogsmeade in DEN DREI BESEN befunden hatten als Madame Rosmerta Harry´s Antrag am Himmel sah. Sofort schickte sie eine Eule zu Sirius und machte sich mit den dreien und einigen Kisten Butterbier auf zum Schloss wo bestimmt gleich eine Riesen Fete beginnen würde.

Gegen zwei Uhr traf auch Sirius auf der Fete ein , die aus Platzgründen auf das Quiddich-Feld verlegt worden war. Die riesigen Stadionleuchten und unheimlich viele Kerzen beleuchteten das Feld auf dem zu aktueller Musik und viel Butterbier ausgelassen getanzt wurde. Harry hatte sich an den Rand des Spielfeldes gesetzt und beobachtete wie Mione und Levander an die Planungen für ihre Hochzeit machten. Eine schwere Hand legte sich ihm auf die Schulter. Als er aufsah bemerkte er das Hagrid ihn mit Freudentränen in den Augen ansah. „Meinen Glückwunsch für euch beide…“ sagte er und klopfte ihm nochmals auf die Schulter bevor er sich wieder unter die anderen Partygäste mischte. Aus allen Häusern kamen weitere Gratulanten , sogar viele Slytherins. Harry sprach gerade mit Sirius als Draco auf ihn zukam. „Potter,wie ich gerade gehört habe willst du das bisschen Zaubererblut das noch in die weilt weiter verwässern…“ begann er und erstarrte als er sah mit wem Harry da gerade sprach. „Sirius Black – Der Mörder !“ entfleuchte es ihm und er sah die beiden mit angsterfülltem Blick an. „Was zum Teufel willst du von meinem Patenkind?“ fauchte Sirius ihn mit gefährlich leiser Stimme an. Draco schluckte und murmelte eine leise Entschuldigung bevor er sich eiligst aus dem Staub machte.

„Einfach göttlich !“ lachte Harry als er sah wie Draco auf dem Weg zurück ins Schloss sich alle paar Meter umsah ob Sirius ihm eventuell folgte. „Das muss ich sofort Mione berichten“ entschuldigte sich Harry bei seinem Paten und lief zu Mione hinüber.
„Mione , ich muss dir dringend…“ begann er, doch als sich Mione zu ihm umdrehte vergaß er was er hatte sagen wollen. Sie strahlte ihn mit ihren wundervollen Augen an und alles war er denken konnte war das er sie sofort küssen wollte, ihre samtweiche Haut spüren und ihren Duft tief einatmen wollte. Das Verlangen brannte heiß in ihm und bevor ihm überhaupt klar wurde was er tat hatte er Mione hochgehoben und trug sie zurück zum Schloss , ihrem Zimmer und ihrem Bett entgegen. Es wurde die schönste und leidenschaftlichste Nacht ihres bisherigen Lebens…

„Tonight“ (Westlife) – Kapitel 14

Die Abschlussprüfungen lagen hinter ihnen und in einer Woche würden sie Hogwards endgültig verlassen.Doch bevor es soweit war, stand noch ein weiteres Grosereignis bevor… die Doppel-Hochzeit von Harry,Mione,Ron und Levander. Ginny war fast rund um die Uhr mit den Vorbereitungen der Zeremonie beschäftigt,die auf dem Gelände des Fuchsbaus stattfinden sollte.

//    Lady I´m so tight
If I took it all I own you
I never ment to        //

Im Vorfeld hatten auch einige Reporter versucht auf die Gästeliste zu kommen, doch nur Collin Creavy hatte die Erlaubnis bekommen Fotos von der Hochzeit zu schießen. Es war sein Geschenk an Harry und Mione. Ginny mit der er seit einiger Zeit fest befreundet war hatte ihn auf die Idee gebracht und alle hatten sofort zugestimmt.

//    If I left you outside
If you ever filled
I lord you , no matter besore you    //

Am Abend vor der Hochzeit waren sowohl Harry als auch Ron ultranervös während Levander und Hermione die Gelassenheit in Persona spielten. Fred und George hatten in den drei Besen eine Junggesellenabschiedsfete auf die Beine gestellt, die sich gründlich gewaschen hatte. Es floss Butterbier und andere eher Alkoholische Getränke in strömen und um Mitternacht sprang eine leichtbekleidete Table-Dancerin aus einer riesigen Torte und heizte die Stimmung mit einem hocherotischem Lap-Dance erst so richtig an.

Zur gleichen Zeit feierten auch die Mädels , doch bei ihnen hatte Ginny für einen Stripper gesorgt.Beide Feten gingen bis zum Sonnenaufgang und alle die daran teilgenommen hatten, hatten gegen Mittag erhebliche Schwierigkeiten aufzuwachen. Doch die Wecker die Dobby wohlweislich auf ihre Betten gestellt hatte ließen keinen weiteren Schlaf zu.

Mit Portschlüsseln trafen nach und nach die geladenen Hochzeitsgäste am Fuchsbau ein. Im Garten hatten die Helfer bereits das große Festzelt aufgestellt, in dem die Hochzeit stattfinden soll. Nun wurden auch die Mädels langsam nervös und während sie sich Ankleideten ließen sie sich immer wieder bestätigen das sie das richtige Tun.

//    So put you best dress on
and wrap youself in the arms of someone
Who was to give you all the love
you want                //

Millionen von Rosen wuchsen zu beiden Seiten des Zeltes und hunderte Eulen flogen aufgeregt hin und her. Dann begann das Orchester zu spielen und die Show , die über viele Zauberspiegel in jeden Winkel der Zaubererwelt (natürlich auch nach Hogwards) übertragen wurde…

Ginny half Hermione bei der letzten Kontrolle ihrer Frisur und des Kleides das ihr wie angegossen stand. „Wo hast du diesen Traum von einem Kleid gefunden ?“ fragte Ginny bewundernd. „Das Kleid hat mir Harry vor fast zwei Jahren gekauft. Er hatte es die ganze Zeit über aufbewahrt. Auch in der Zeit als wir uns getrennt hatten.“ Ein dunkler Schatten huschte kurz über ihr Gesicht , aber sofort fing sie sich wieder und strahlte wieder übers ganze Gesicht.

Mr. Weasley, der die Rolle des Brautführers gemeinsam mit Lavander´s Vater übernommen hatte, klopfte an die Tür der Umkleide und fragte „Alles Klar Mädchen? Die Show hat begonnen und unser Auftritt wird dringend erwartet…“ Er lachte und fuhr fort „Wir wollen doch nicht das die Jungs noch kalte Füße bekommen und ihr nachher alleine da steht.“

//    Tonight , gonna make it up to you
Tonight , gonna make love to you
Tonight , you gonna know how mouch I missed you , Babe
Tonight , i dedicated my heart to you
Tonight , gonna be a part of you
Tonight , you gonna know how much I missed you
and I miss you so…                //

Für Harry begannen die längsten Minuten seines Lebens. Er stand in seinem schwarzen Anzug neben Ron und fühlte wie sich schweiß auf seinen Handflächen bildete. Nervös blickte er Ron an, der wie ein verschrecktes Kaninchen auf den Eingang des Zeltes starrte. Dort wo Levander und Mione gleich herein kommen würden. Sekunden schienen sich zu Minuten auszudehnen und Minuten wurden zu Stunden. Die Musik begann und alle Gäste drehten sich nun zum Eingang des Zeltes um. Ron flüsterte Harry zu „Ist es zu spät um das ganze noch abzusagen ?“. Dann kamen die Mädchen herein.

„Sie sieht aus wie ein Engel“ ging es Harry durch den Kopf als er Mione auf sich zukommen sah. „Meine Damen und Herren,…“ Das Blut kochte in Harry´s Adern als Dumbledore sich an die Mange wandte und die Zeremonie begann. Die Rede von Dumbledore ging völlig an Harry vorbei und erst als Dumbledore ihm die alles entscheidende Frage stellte kam er wieder zu sich. Harry sah Mione tief in die Augen und jede Faser seines Körpers antwortete „Ja, Ich will!“

„Meine Damen und Herren… Es ist mir eine Freude ihnen nun Mr. und Mrs. Harry Potter und Mr. und Mrs. Ron Weasley vorstellen zu dürfen. Nun dürft ihr eure Bräute küssen.“ Mrs. Weasley hatte Tränen vor Rührung in ihren Augen und alle klatschten Beifall als die Paare das Zelt in Richtung des Hauses verließen.

In Hogwards war eine gigantische Fete ausgebrochen und sogar einige Slytherins applaudierten begeistert. Vor dem Haus der Weasleys verabschiedeten sich die Paare von einander und gingen zu ihren getrennten Limousinen um ihre jeweiligen Hochzeitsreisen anzutreten. Ron und Levander wollten ihre Hochzeitsreise in Ägypten verbringen während Harry und Mione sich nach Florida aufmachten.

//    I don´t wanna rights like
I know that you to be mine forever
all I hope it´s forever
Don´t want you to feel like
I take you for granted
whenever we are together        //

Für Harry konnte es kaum noch besser werden als es schon war. Er hatte endlich eine Familie in der er sich geborgen fühlen konnte. Mione war nun seine Familie. Er sah sie von der Seite an und flüsterte ihr zu „Du bist meine Familie, ich werde dich niemals enttäuschen so lange ich lebe…versprochen.“ „Oh Harry,“ sagte Mione und küsste ihn sanft auf die Stirn. „Ich muss dir noch etwas gestehen, was ich mich vorher nicht getraut habe“ ihre Stimme zitterte genauso wie ihre Hände. „Wie wird er wohl darauf reagieren?“ dachte sie. Harry griff nach ihren Händen und küsste sie herzlich. „Du kannst mir alles sagen was du willst, ich könnte die nie böse sein.“ versprach er und lächelte sie an.

//    So put your best dress on
and wrap yourself in my arms in my love    //

„Harry,du wirst Vater…“

Kapitel 15 – Born to be my Baby ( Bon Jovi)

„Du wirst Vater…“ Harry brauchte fast acht Monate um die tragweite dieser Information zu begreifen. Kurz nach ihrer Hochzeitsreise zogen Harry und Mione in ein geräumiges Apartment  gegenüber dem Zaubereiministerium, in dem beide demnächst als Unspeakable arbeiteten . Auch Ron arbeitete wie sein Vater und sein Bruder Percy im Ministerium, allerdings als Auror.

Die vier trafen sich häufig nach der Arbeit beim Italiener um die Ecke. Ron hatte eine schwäche für Pasta entwickelt und während sie gemütlich beieinander saßen plauderten sie über alles und gar nichts. Eines der wichtigsten Themen war natürlich Miones Schwangerschaft, die mittlerweile nicht mehr zu verheimlichen war. Harry war völlig vernarrt in Miones dicken Bauch. Jeden Morgen streichelte er ihn und sprach mit seiner ungeborenen Tochter über alles was ihn den Tag zuvor bewegt hatte. Fasziniert starrte Mione ihn dabei jedes Mal an. Insgeheim hatte sie sich damals nach der Hochzeit gefürchtet er könne das Kind nicht haben wollen, doch all ihre Ängste waren völlig unbegründet gewesen. Harry hatte sie in den Arm genommen und angesehen als ob es Weihnachten war und er gerade das größte Geschenk hatte auspacken dürfen.

Als Mione in den neunten Monat ihrer Schwangerschaft kam wurde Harry übervorsichtig. Nichts durfte sie alleine tun, keine schweren Sachen mehr heben und nach jeder auch noch so kleinen Abwesenheit fragte er sie besorgt wie es ihr ginge. Harry war drauf und dran den Kopf völlig zu verlieren, genauso wie Mione´s Arzt es prophezeit hatte. Dazu kamen auch noch ihre ersten Wehen. Aufgrund ihres bekanntheitsgrades hatten sich beide für eine Hausgeburt entschieden. Und so kam es das die Hebamme die letzten Wochen der Schwangerschaft fast rund um die Uhr in ihrem Apartment verbrachte.

Beim letzten Routine-Check vor dem geplanten Entbindungstermin stellte der Arzt eine kleine Komplikation fest, so das aus der Hausgeburt aus Sicherheitsgründen nun doch nichts wurde. Mione musste bis zur Entbindung im Krankenhaus bleiben und Harry der mittlerweile völlig neben sich stand hatte sich zusammen mit Ron von der Arbeit beurlauben lassen. Abwechselnd blieben sie in Miones Zimmer um sie zu unterstützen so gut es ging.

Es sollte noch fast eine Woche vergehen bevor es soweit war. Harry hatte sich gerade kurz hingelegt um ein paar Stunden zu schlafen als Ron ihn anrief das es nun wohl soweit sei. Sofort war Harry wieder hellwach und disapparierte nur wenige Minuten später.

Als Harry im Krankenhaus ankam stieg ihm sofort der krankenhaustypische Geruch in die Nase. Es roch penetrant nach Reinigungsmitteln und Sterilisatoren. Er sah sich nach Miones Zimmer um, bemerkte jedoch sofort das sie bereits wohl schon im Kreissaal war, denn das Zimmer war leer. Er fragte eine Schwester die gerade Tabletten in kleine Döschen abzählte nach dem Weg zum Kreissaal. Nachdem er sich hastig bedankt hatte rannte er in die angegebene Richtung und nach wenigen Sekunden erreichte er den Eingang zum Kreissaal vor dem schon Ron auf ihn wartete. Weil Harry schon bei den Geburtsvorbereitungen mehrfach zusammengebrochen war hatten die beiden abgemacht das Ron während der Geburt dabei sein würde , während er vor dem Kreissaal warten würde. Ron hatte bereits Erfahrungen mit Geburten, denn Levander hatte bereits letzten Monat ihren Sohn bekommen und er war nicht ohnmächtig geworden.

Ungeduldig wartete er vor der Tür und lauschte nach allen Geräuschen die er Glaubte hören zu können. Und das obwohl er wusste das die Türen schalldicht waren. Er dachte daran das es wohl keinen Glücklicheren Moment in seinem Leben geben konnte als diesen als plötzlich seine Narbe zu schmerzen begann.

„Das hätte ich wirklich nicht von dir gedacht…traust dich tatsächlich noch ein weiteres Schlammblut zu zeugen,Potter ?“ flüsterte eine Harry nur allzu gut bekannte Stimme. Noch bevor er sich umgedreht hatte wusste er wer da hinter ihm Stand…LORD VOLDEMORT persönlich stand hinter ihm.

Silbrige Augen starrten Harry finster an. „Ich hätte gedacht das du wenigstens einen Funken Ehre für dein Volk im Leibe hättest. Genieße den Moment des Glückes, er wird nicht lange andauern…“ hauchte er und disapparierte. Er lies einen entsetzt dreinblickenden Harry im Gang zurück. In diesem Moment öffnete sich die Tür und Ron kam hinaus, sah sich kurz um und ging dann auf Harry zu.

Ron hielt Harrys Gesichtsausdruck für eine Grimasse und scherzte „ Du siehst aus als hättest du gerade Lord Voldemort getroffen!“ „Er war hier!“ flüsterte Harry noch unter Schock. „Wer?“ fragte Ron ausgelassen. „Voldemort, er war hier! Er ist zurück und mächtiger den je!“ Ron fiel der Kiefer hinunter. Entgeistert starrte er den Freund an und erwartete halbherzig das er sage er hätte einen Scherz gemacht. Doch diese Erlösung kam nicht. „Voldemort? Hier im Krankenhaus? Bei dir?“ kam es tonlos von Ron. Entsetzt darüber was alles hätte passieren können schüttelte sich.

„Harry, geh zu Mione. Sie braucht dich jetzt, ich werde ins Ministerium gehen und sofort Bericht erstatten. Sag Mione bitte es tut mir leid und das ich dringend ins Büro muss.“ sprach Ron und rannte so schnell er konnte in Richtung des Ausganges.

Harry sah ihm nach und beschloss sich erstmal den Schock aus dem Gesicht zu waschen. Ansonsten würde Mione sofort in ihm Lesen können wie in einem Buch. Und sie würde sofort wissen das etwas schreckliches passiert ist.

Nachdem er sich im Waschraum frischgemacht hatte atmete er mehrmals tief durch und öffnete die Tür zum Kreissaal in dem Mione schon dringend auf ihn wartete.

Natürlich wusste sie im ersten Moment das etwas passiert war als Harry hereinkam. Er konnte nicht besonders gut lügen und sie durchschaute ihn sofort. Doch aufgrund der Anstrengungen der Geburt dachte sie bei sich – Wenn es etwas Wichtiges ist wird er es mir rechtzeitig sagen.

Und dann war es auch schon soweit, ihre Tochter wollte nun endlich das Tageslicht sehen…

Kapitel 16 – When you belive (W.Houston)

In den nächsten Wochen und Monaten wurden nur sehr spärliche Todesser Aktivitäten registriert und auch Voldemort wurde nicht noch einmal gesehen. Abgesehen von einigen wenigen Sichtungen des Dunklen Males blieb es in dieser Zeit erstaunlich ruhig. Doch im Zaubereiministerium arbeiteten alle auf Hochtouren um Voldemort und seine Anhänger aufzuspüren.

Harry ging in dieser Zeit voll in seiner neuen und ungewohnten Rolle als Vater auf. Stundenlang redete er mit seiner kleinen Tochter, trug sie herum und spielte mit ihr. Alles in allem eine perfekte Familienidylle könnte man meinen wenn nicht das Damoklesschwert namens Voldemort über ihnen hängen würde. Sie hatten zwar nichts von ihm gehört , machten sich aber große Sorgen das er wieder zuschlagen könnte. Ron arbeitete im Ministerium fast rund um die Uhr, so das sich Lavander schon beschwert hatte sie würde ihren Mann fast gar nicht mehr zu Gesicht bekommen.

An einem Donnerstag im September sollte sich die trügerische Ruhe legen: Nachts um halb drei Uhr klingelte bei Harry und Mione das Telefon. Ron war dran. „Harry? Bist du wach?“ fragte er und hörte nur ein lautes Gähnen am anderen Ende der Leitung. „Harry, ich weiß jetzt wo sich Vol…“ Das Gespräch riss plötzlich ab. „Ron?“ rief Harry besorgt in den Telefonhörer, doch er hörte es nur noch rauschen. Fast zeitgleich begann im Nebenzimmer ihre Tochter an aus voller Kehle zu schreien. Mione und Harry schwangen sich aus dem Bett um nach ihrer Tochter zu sehen. Mione erreichte das Bettchen als erstes und begann beruhigend auf das Baby einzureden. Sie schaute ihren Mann an der anstatt auf das Bettchen zuzugehen erstarrt aus dem Fenster blickte. Das blanke Entsetzen war in seinem Gesicht zu sehen. Dort , gegenüber ihrer Wohnung wo noch bis vor kurzem das Gebäude des Zaubereiministeriums stand , sah es aus als hätte eine Rakete eingeschlagen. Von dem Mehrstöckigem Gebäude war nur noch eine Ruine übrig und durch den Rauch der aus dem brennendem Gebäude kam sah Harry das Dunkle Mal das leuchtend grün sich am Nachthimmel erhob. Unten auf der Strasse war die Hölle ausgebrochen. Die Mitarbeiter die sich nach draußen auf die Strasse hatten retten können wurden von einer unglaublichen Menge an Todessern angegriffen.

Mione legte ihre Tochter zurück in ihr Bettchen und ging langsam auf ihren Mann zu, der am Fenster stand und ungläubig auf das Bild starrte das sich ihm da draußen bot. „Harry, was ist Los?“ fragte sie ihn und blickte aus dem Fenster. Was sie dort sah erschreckte sie bis tief in alle Knochen. Angesichts dieser Katastrophe war sie nicht in der Lage zu sprechen oder zu denken. Harry geleitete seine Frau zurück ins Wohnzimmer und versprach sofort zurückzukommen wenn er wusste was los war. Er griff zu seinem Mantel und seinem Zauberstab und rannte aus der Wohnung. Auf der Couch flüsterte Mione nur das eine Wort „Ron…“ Und sie wusste das er tot war.

Diese Art von Terrorismus war bisher in der Zaubererwelt gänzlich unbekannt gewesen und so hatte keiner mit einem Anschlag dieser Größenordnung gerechnet. Im Ministerium arbeiteten zu spitzen Zeiten bis zu 2000 Leute rund um die Uhr , und die meisten davon waren wahrscheinlich nun Tod. Auch Ron. Beim Gedanken an Rons Schicksal griff Harry eine eiskalte Hand an sein Herz. „Lavander,
jemand muss es ihr sagen, bevor sie es aus den Nachrichten erfährt.“ dachte Harry und griff zum Handy. Doch dann  entschied er sich gegen einen Anruf, solch eine Nachricht brachte man nicht durch das Telefon. Mit einem leisen Plopp disapparierte Harry in Richtung des Fuchsbaus.

Mrs. Weasley wachte von einem Geräusch in der Küche auf. Mit leisem Schritt schlich sie in die Küche um nachzusehen wer dort gekommen war. Ein Blick auf die Uhr sagte ihr das es erst zehn nach drei Uhr morgens war. „Wer zum Teufel macht hier um diese Zeit solch einen Radau“ brüllte sie und verstummte als sie das leichenblasse Gesicht Harrys sah.  „Harry ? Was ist los ? Was verschafft mir die ehre dieses frühen Besuches?“ fragte sie als ein paar weitere Plopps  die nächsten Besucher ankündigte. Es waren Ginny und Draco die seit einigen Monaten ein Paar waren. Draco stützte die völlig aufgelöste Ginny. Auch Draco hatte einen solch entsetzten Blick , wie Harry ihn noch nie in all den Jahren bei ihm gesehen hatte. Harry wusste das sie es wussten… „Mommy,Mommy! Hasst du es schon gehört…“ schluchtste sie und bemerkte nun Harry der neben ihrer Mutter stand. „Oh, hi Harry“ flüsterte sie und begann ihrer Mutter mit Unterstützung von Harry und Draco zu erzählen was passiert war…

xxx — xxx

Die Zaubererwelt war geschockt. Solch einen Anschlag hatte es noch nie gegeben und niemand hätte sich auch nur im Traum vorstellen können das so etwas passiert. Und doch war es geschehen, über tausend Ministeriumszauberer hatten bei dem Anschlag ihr Leben verloren . Darunter auch Ron , Percy und Mr. Weasley. Doch dies alles sollte erst der Auftakt sein. Lord Voldemort hatte ihnen den Krieg erklärt. Alle wussten das sie diesen Krieg gewinnen mussten um ihren Familien und Freunden eine Zukunft zu geben die es wert war darin zu Leben.

Überall in der Zaubererwelt galt höchste Alarmstufe. Auroren bewachen alle wichtigen Gebäude und Sicherheitsbeamte kümmerten rund um die Uhr um Prominente wie Harry. Noch während beim alten Zaubereiministerium die Leichen geborgen wurden gab es einen weiteren Anschlag. Die Winkelgasse lag in Schutt und Asche. Die Kobolde hatten Gringotts dichtgemacht und alle Verliesse gesichert so das dort kaum etwas passiert war. Doch konnte auch keiner an seine Wertsachen. Der neue Zaubereiminister hatte umgehend seinen Muggelamtskollegen über die Situation informiert. Dieser allerdings schätzte die Gefahr die davon ausging als eher minimal ab. Ein Verhängnisvoller Fehler…

Tausende Fans grölten in der Ausverkauften altehrwürdigen Royal-Albert-Hall die neuesten Songs der Rolling Stones die gerade auf der Bühne ihre zweite Zugabe brachten. Die Stimmung konnte nicht besser sein und die ganze Halle war am erbeben als Jagger und Co. die dritte Zugabe des Abends begannen. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt und selbst auf dem Schwarzmarkt waren schon seit Wochen keine Karten mehr zu bekommen, egal wie viel man bot. Die Fans rasteten bei der gebotenen Lightshow voll aus so das keiner den grünen Totenkopf bemerkte der sich Hoch oben an der Decke der Halle abzeichnete. Das dunkle Mal. Und dann brach die Hölle los. Innerhalb von wenigen Sekunden stand ein grossteil der Halle in Flammen. Überall schrieen Menschen um Hilfe. Panik breitete sich unter den Konzertbesuchern aus als sie versuchten die Halle durch die Notausgänge zu verlassen um der Feuerfalle zu entkommen. Doch das war unmöglich denn die Notausgänge waren alle versperrt…

Einige Straßenzüge entfernt auf einer kleinen Anhöhe stand Lord Voldemort , besah sich sein Werk und flüsterte „ Das ist erst der Anfang vom Ende…“ Mit einem Plopp verschwand er in der Nacht.

Erst nach diesem Anschlag, der über 15000 Menschen das Leben gekostet hatte, war die Britische Regierung bereit der Zaubererwelt im Kampf gegen Voldemort zur Seite zu stehen. Der Krieg hatte nun auch die Muggelwelt erreicht und wütete dort heftiger als erwartet. Allein in der ersten Woche des Krieges starben über eine halbe Million Muggel bei Anschlägen auf Flughäfen , Veranstaltungen und auf Hochhäuser. Auch Hermiones Mutter und die Eltern von Seamus Finnegan waren unter den Opfern. Fast im Stundentakt gab es weitere Anschläge sowohl in der Muggel- als auch in der Zaubererwelt. Teile der Ordens des Phoenix waren ebenfalls tot und als aller Welt trafen Zauberer ein um den Guten gegen Voldemort zu helfen. Doch insgeheim warteten alle nur darauf das Harry Potter in den Kampf eingreifen würde , denn nur er, da waren sie sich alle sicher, würde Lord Voldemort endgültig besiegen können.
Wo blieb der Held auf den alle so verzweifelt warteten ?

Harry hatte sich derweil bei den Weasleys verkrochen. Zusammen mit Mione und seiner kleinen Tochter versuchte er den Krieg , der um sie stattfand zu verdrängen. Zu verdrängen das Ron, Percy und Mr. Weasley dem Krieg bereits zum Opfer gefallen sind. Doch als auch Ginny eines Tages angegriffen und schwer verletzt wurde musste er mit seiner Frau über ihre Zukunft reden. Und das Gespräch sollte für beide mit Tränen enden, denn er erklärte ihr was sie schon so lange befürchtete. Nämlich das es keine andere Lösung gab als gegen Voldemort in den Krieg zu ziehen. Und beide wussten genau das nur einer von beiden Überleben würde. Mione hatte nur das dumpfe Gefühl das sie Harry nie wieder Lebendig zu Gesicht benommen würde. Und obwohl alles in ihr schrie sie solle ihn aufhalten, wusste sie das dies seine Bestimmung war. Sie wusste es seit sie ihn damals im Zug zum ersten Mal gesehen hatte. „Pass auf dich auf! „ flüsterte sie mit Tränen in den Augen, „Wenn du nicht gesund nach Hause zurückkehrst werde ich dich leider Umbringen müssen….“

Kapitel 17 – Burning Bridges (Tony Carrey)

Die Anschläge häuften sich. Fast täglich fiel ein Gebäude auf Seiten der Guten in Voldemorts Hände. Teile von Hogsmeade waren dem Erdboden gleichgemacht und nur noch brennende Ruinen zeugten von dem Schrecken der dort noch vor kurzem ausbrach. Die wenigen die aus Dumbledore´s Army noch standen hatten sich im Büro des Schuldirektors verbarrikadiert als die Todesser begannen Hogwards zu stürmen. Das Quiddichfeld und die Gewächshäuser sowie teile der Eulerei und des Astro-Towers waren völlig zerstört. Dementoren, die sich allesamt Voldemort angeschlossen hatten, liefen auf dem Grundstück umher und versuchten jedem der kein Todesser war einen ihrer tödlichen Küsse aufzudrücken. Dies gelang ihnen auch leider recht häufig, da die wenigsten Zauberer in der Lage waren sich einen Patronus zu ihrem Schutz herbei zu zaubern.

In Dumbledores Büro herrschte eine bedrückende Stille. Jeder der Anwesenden hatte Freunde oder Familienangehörige in diesem Krieg verloren und ein Sieg schien in weite Ferne gerückt zu sein. Eher würden sie alle den heutigen Tag nicht überleben. Keiner schien Voldemort aufhalten zu können. Seine Anhänger verwüsteten ganze Landstriche und töteten jeden der sich ihnen in den Weg stellte. Es war zum verzweifeln. Mit seiner Faust schlug Harry auf Dumbledores Tisch ein und alle sahen zu ihm auf.

Harry sah sie an und räusperte sich kurz bevor es aus ihm heraus brach…

Wut kochte heiß in  Harrys Adern und bevor er sich versah schwang er sich auf den Tisch und schrie „So werden wir nicht Untergehen ! Nicht mit hängenden Fahnen dem Feind ängstlich entgegensehen. Voldemort hat unsere Freunde und Familien getötet, doch wir weichen zurück. Er zerstört alles was wir uns Aufgebaut haben, wofür wir leben – doch wir weichen zurück. Doch hier ist Schluss ! Hier wird der Schlussstrich gezogen! BIS HIER HER UND NICHT WEITER !“ Harry brüllte die Worte nun so laut so dass ihn alle hören konnten. „WIR WERDEN NICHT LÄNGER UNTÄTIG ZU SEHEN WIE ER UNS ALLE NIMMT WOFÜR WIR LEBEN UND WENN ES UNSER ALLER LEBEN KOSTEN SOLLTE. WIR HASBEN DIESESN KRIEG ZWAR NICHT BEGONNEN, ABER WIR WERDEN IHN HIER UND JETZT BEENDEN.“ Er stürmte zur Tür und rief seinen Verbündeten zu „ TOD ALLEN TODESSERN , TOD VOLDEMORT TOD !“

Mit einem knall Explodierte die Tür und hinter Harry formierte sich Dumbledores Army erneut und noch nie sah man solch eine Entschlossenheit in ihren Gesichtern. Fluch-Blitze aller Art zuckten durch die Gänge des Schlosses und keiner nahm nun mehr  Rücksicht auf den Gegner. Todesflüche trafen viele Todesser unvorbereitet. Sie rechneten nicht damit das auch die Guten sich dieses letzten Mittels bedienen könnten. Eine heiße Schlacht entbrannte und zu Harrys erstaunen hielten sich die Verluste auf ihrer Seite in Grenzen. Noch nie kämpften sie so verbissen und zielstrebig und vielleicht hatten sie doch noch eine kleine Chance diesen Tag heile zu überstehen.

Auf dem Quiddich-Feld kam es dann zum Showdown zwischen Harry und Voldemort. Der Kampf dauerte lange und Voldemort lachte Harry bei jedem Angriff immer wieder aus. Doch nach über einer Stunde hartem Kampf verging auch ihm das Lachen allmählich , denn Harry Widerstand nicht nur seinen Flüchen sondern griff ihn auch recht wirkungsvoll an. Es schien so als gäbe es ein Patt zwischen ihnen. Keiner von beiden gelang es den anderen zu Vernichten , so sehr er es auch versuchte.
„Hermione, bitte verzeih mir.“ rief Harry und setzte zu seinem letzten Angriff an.
„AVADA KEDAVRA FALILIARUS EXTRUS“ rief er und hielt seinen Zauberstab auf sein Herz gerichtet. Voldemort lachte auf als er dies sah, dachte er doch das Harry sich lieber selbst tötete als von ihm getötet zu werden. Doch dann fühlte er das Feuer, das ihn von innen heraus zu verbrennen drohte. „Was hast du getan, du Wicht?“ keuchte er Harry zu. „Den Blutfluch ! Erinnere dich! In deinen Adern fließt das gleiche Blut wie in mir. Wir beide sterben gemeinsam, das ist es mir wert!“ Harry starrte Voldemort ins Gesicht als dieser unter Angsterfülltem Geschrei von innen verbrannte. Nach kürzester Zeit war von dem Dunklen Lord nur noch ein Häufchen Asche übrig.  Harry sah es mit Genugtuung , doch er fühlte auch seine Seite des Fluches . Er rief zu Neville der ihn als erster erreichte er solle Hermione holen, und kurz darauf brach er auf dem Schlachtfeld zusammen…

Kapitel 18 – My last Breath  (Evanesence)

//    Hold on to me Love
You know I can´t stay long
All I wanted to say
was I Love you and I´m not afraid        //

Mione hatte gerade ihre Tochter ins Bett gebracht und es sich im Sessel vor dem Kamin gemütlich gemacht als Neville völlig außer Atem vor ihr apparierte . „Mione, wecke sofort deine Tochter und komm…“ sagte er in großer Eile und starrte auf seine Uhr. „Neville, was ist los?“ fragte sie doch Neville fiel ihr ins Wort „Beeil dich , er stirbt!“ Dass saß. Wie in Trance rannte sie ins Zimmer ihrer Tochter und weckte sie auf. Minuten später disapparierten beide und Mione hoffte das es noch nicht zu spät war. Als sie im verwüsteten Krankenflügel von Hogwards eintrafen fand Mione ihren Mann in einem der hinteren Betten. Er lag leichenblass da und schwitzte das Wasser schneller aus als es ihm die Krankenschwester einflössen konnte. Langsam schob Neville die beiden näher an das Bett heran und verließ dann den Krankenflügel  und ließ die drei allein.

//    Can you hear me?
Can you feel me in your arms?    //

„Harry, was ist passiert?“  fragte sie unter Tränen.  Langsam , als wären seine Augenlieder schwer wie Blei öffneten sie sich und ein leichtes Lächeln legte sich auf sein Blasses Gesicht.

//    Holding my last breath
safe in myself
Are all my thoughts of you
sweet raptured light
It ends here tonight…        //

Harrys Tochter  krabbelte zu ihm ins Bett und umarmte ihren Vater. „Daniela, Schatz . Bitte lasse mich ein paar Minuten mit deiner Mutter allein, ja?“ fragte Harry mit zittriger Stimme. Nur sehr widerwillig hüpfte sie vom Bett und verließ das Zimmer um mit den anderen draußen zu warten.

//    I´ll miss the winter
A world of fragile things
look for me in the white forrest
hiding in a hollow tree (come find me)    //

“Mione , bitte verzeih mir!” flüsterte Harry “Es gab keinen anderen Weg um ihn zu stoppen.” Angsterfüllt starrte sie ihn an und sprang dann in seine Arme und drückte ihn ganz fest an sich.

//    I know you can hear me
I can taste it in your tears    //

“Sei nicht traurig, u
m unserer Tochter willen!” bat Harry.

//    Closing your eyes to disappear
you pray your dreams will leave you here
but still you wake and know the truth
no one´s there        //

“Ich liebe dich, bitte verlass mich nicht !” flehte Mione. Harry drückte ihr liebevoll die Hand. „Ich werde dich immer lieben…“ waren Harrys letzte Worte. Dann wurde alles um ihn herum dunkel…

//    Say goodnight
don´t be afraid
Calling me
calling me as you fade to black…        //

Harry Potter war tot.

Über eine halbe Stunde lang saß Mione an Harrys Totenbett und hielt seine Hand fest gedrückt. Erst dann war es ihr möglich aufzustehen und die anderen zu Informieren.  Vor der Tür warteten Fred,Neville,Sirius,Albus,Minerva,Severus und ihre Tochter Daniela auf eine Nachricht wie es Harry geht. Langsam öffnete sich die Tür und eine leichenblasse Hermione trat hinaus. Alle wussten bei ihrem Anblick sofort was passiert war.

//    sweet raptured light
It ends here tonight…         //

Kapitel 19 – If you Love someone (Bryan Adams)

“DAS BÖSE IST TOD, DAS GUTE ALLERDINGS AUCH!” war die Schlagzeile des Tagespropheten am nächsten Morgen. „Gestern Abend fand der Krieg in der Zaubererwelt seinen Höhepunkt als Mr. Harry Potter (22) auf den dunklen Lord traf. Nach einer über zwei Stunden dauernden finalen Schlacht siegte Mr. Harry Potter über Ihr-wisst-schon-wer und vernichtete ihn endgültig. Leider wurde dabei auch Mr. Potter so sehr verletzt das er wenige Stunden später im Krankenflügel von Hogwards verstarb. Seine Ehefrau Hermione Granger-Potter (22) und seine Tochter Daniela (4) konnten ihn jedoch noch ein letztes Mal lebend sehen. Er soll sehr gefasst gewesen sein im Anblick seines nahen Todes. Ihm zu Ehren wird heute um Punkt 12 Uhr landesweit die Arbeit für eine halbe Stunde niedergelegt um an ihn und all die Opfer des Krieges zu gedenken. Die Beerdigung wird dann am Samstag mit einem Trauermarsch durch das Muggel-London und die Winkelgasse begangen. Die Beisetzung findet anschließend unter Ausschluss der Öffentlichkeit im engsten Familien und Freundeskreis statt. Wir alle schulden Harry Potter sehr viel, denn er hat sein Leben für unser aller Freiheit gegeben. Wir alle beim Tagespropheten trauern mit der Witwe und ihrer Tochter und werden auf ihren Wunsch nicht über die Beerdigungszeremonie berichten. Rita Kimmkorn – Chefredakteurin des Tagespropheten“

Eine lange Menschenschlange trottete langsam hinter einer schlichten schwarzen Limousine hinterher. Viele der Menschen hatten tränen in den Augen. Muggel und Zauberer hatten ihre Differenzen für diesen einen Tag beiseite gelegt und Trauerten gemeinsam um den Mann der all ihre Leben gerettet hatte… Harry Potter.

Der Trauermarsch zog sich kilometerlang hinter dem Wagen mit dem Sarg her, denn fast jeder wollte Harrys Witwe sein Beileid bekunden. Auf der großen Trauerfeier im Gedenken an all die sinnlos gestorbenen Opfer des Krieges hielten Prominente und Politiker ausgedehnte Reden, doch keine bewegte die Menschen so sehr wie die von Hermione Granger-Potter . „Er gab unserer Welt wieder eine neue Hoffnung und ermöglichte uns einen Neuanfang. Tun wir unser bestes um ihn mit Freude zu erfüllen, wo auch immer er jetzt ist. Harry, ich liebe dich!“ Unter Tränen wurde sie von der Bühne gebracht und alle Anwesenden gaben ihr minutenlange Standing-Ovations. Darauf hin folgten dreißig Schweigeminuten in Gedenken an all die Opfer des Krieges die überall im Land abgehalten wurden.

Nach der offiziellen Trauerfeier fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit Harrys Beisetzung statt. Er wurde auf den kleinen Friedhof nahe Hogsmeade beigesetzt auf dem auch seine beiden Eltern lagen. Dumbledore hielt eine beeindruckende Rede und nach der Beisetzung  wurde auf dem Grund von Hogwards ein Baum zu seinen Ehren gepflanzt. Eine kleine silberne Plakette vor dem Baum informierte die umstehenden über das Leben und den Tod Harrys.

Epilogue – At the Beginning…a wonderful Journey

Mione überlegte sehr lange , wie sie den Nachruf auf Harry schreiben soll. Nach reiflicher Überlegung entschied sie sich Harrys Leben in Kurzen Episoden zu erzählen.

Harry´s Geschichte begann mit dem schlimmsten das einem Kind widerfahren konnte. Seine Eltern wurden von Lord Voldemort getötet und auch der kleine Harry , damals gerade erst ein Jahr alt, sollte Sterben. Doch bei dem Versuch auch Harry zu töten verlor Voldemort all seine Macht und vegetierte danach Langezeit nur vor sich hin. Harry wurde danach zu seinen einzigen Verwandten gebracht , reine Muggel und Zauberer Hasser wo er sie nächsten Jahre verbringen sollte.

An seinem elften Geburtstag  wendete sich allerdings das Blatt und er erfuhr von Hagrid das er ein Zauberer sei und ab sofort Schüler der besten Schule für Zauberei und Hexerei sei – Hogwards.

Noch bevor er die Schule erstmals betrat hatte er sich bereits Freunde und Feinde gemacht. Harry , Ron und Ich waren uns auf abhieb sympathisch, doch es brauchte noch fast ein Jahr bevor aus dem Duo Ron & Harry ein Trio wurde.

//    We were Strangers , starting out on a Jouney
never dreaming what we have to go trough
Now here we are and suddenly standing
at the beginning with you…        //

Viele Abenteuer haben wir zusammen erlebt:

Wir haben den Stein der Weisen beschützt, das Rätsel der Kammer des Schreckens gelüftet, wir hatten es mit einem entflogenem Häftling zu tun und mit einem Trimagischen Turnier.

Das alles hatte unsere Freundschaft nur noch stärker gemacht, doch langsam wurde mir klar das meine Gefühle für Harry nicht nur auf reiner Freundschaft beruhten und wir beide wurden ein Paar. Doch wir beide waren zu jung und versiebten es gründlich.

//    No one told me , I was going to find you
unexpected what you did to my Heart
When I lost hope , you where there to remind me
this is the start…                //

Als wir jedoch ein Jahr spatter die Chance auf einen Neuanfang erhielten nutzten wir sie. Nur kurze Zeit später Heirateten wir und ich wurde schwanger. Das war eine ganz besondere Zeit für uns. Ich erinnere mich genau daran wie Harry immer meinen dicken Bauch gestreichelt und mit seiner ungeborenen Tochter geredet hatte. Dieses Jahr war das schönste für uns.

//    And life is a rule and we gonna keep goin
Love is a riddle and we gonne be lovin´
Life is a rule now and forever
a wonderful Journey            //

In der Nacht in der ich entbunden hatte, wurde Harry von Voldemort heimgesucht und dieser Informierte ihn über den bevorstehenden Krieg. Doch es sollten noch fast drei Jahre bis zum Ausbruch des Krieges vergehen. Wir versuchten Voldemorts Drohung zu verdrängen und unser Leben zu Leben. Allerdings entschlossen wir uns jedoch Unterzutauchen um Voldemort keine Angriffsmöglichkeit zu bieten.

//    I knew there were somebody somewhere
any Love in the dark
I know the dream will it all
I´ve been waiting so long
nothing gonna tear us apart        //

Nachdem der Krieg begonnen hatte nahm Harry mich zu Seite und sagte mir dass es seine Bestimmung sei, Voldemort zu bekämpfen und zu besiegen. Ich wusste schon lange das es irgendwann soweit kommen würde doch konnte und wollte ich ihn nicht gehen lassen. Zu groß war meine Angst ihn nie wieder zu sehen. Ich denke sie alle können diese Angst gut nachvollziehen.

//    I be there when the world stops turning
I be there when the storm is trough
In the end i wanna be standing
at the beginning with you        //

Als Neville (Longbottom , 22) mich einige Wochen später gegen 22 Uhr weckte war mir klar das Harry entweder bereits Tod war oder im sterben lag.  Glücklicherweise war es mir und meiner Tochter noch vergönnt gewesen uns von ihm verabschieden zu können.

Harry Potter… Geliebter,Ehemann,Freund,Lebensretter,Held starb am Mittwoch im Kampf gegen Voldemort den er zuletzt noch besiegen konnte bevor er in meinen Armen verstarb. Wir werden ihn alle vermissen…

Hermione Granger-Potter
Ehefrau des Verstorbenen
Anmerkung der Redaktion:

Ich hatte unlängst die Ehre Harry Potter zu treffen. Diesen beeindruckenden jungen Mann der mit seiner ruhigen Art uns allen eine bessere Zukunft geschenkt hat. Auch ich werde mich immer gerne an ihn erinnern. Mein herzliches Beileid an seine Familie.

Rita Kimmkorn
Chefredakteurin des Tagespropheten

Und hier noch ein Auszug aus dem Kondolenzbuch:

Severus Snape        Er war nicht gerade einer meiner liebsten Schüler,
Lehrer in Hogwards        doch dieses Ende hat er nicht verdient.

Rubeus Hagrid        Ich werde dich vermissen…
Lehrer in Hogwards

Cornelius Fudge        Wir waren selten einer Meinung und es tut mir
Zaubereiminister        leid das wir unsere Probleme nun nicht mehr
Lösen können…

Molly Weasley        Du warst für mich wie ein Son. Ich werde dich
sehr vermissen.

Fred Weasley &    Wir werden unser Geschäft dir zu ehren
George Weasley        Umbenennen, denn ohne dich hätten wir
Es sicherlich nie geschafft.

Albus Dumbledore        Unsere Gedanken bleiben eins solange ich lebe.
Headmaster von Hogwards

Minerva McGonnagal        Trotz aller Streiche war er einer meiner
Stellvertretender         liebsten Schüler
Headmaster von Hogwards

Draco Malfoy        Du warst mein liebster Feind.
Klassenkamerad

Ginny Weasley-Malfoy        Ich vermisse dich.

Lavander Weasley        Du warst uns immer ein besonderer Freund
Ehefrau von Ron Weasley †    und ich werde immer an dich denken.

Hermione Granger-Potter    Ich werde dich immer lieben…
Ehefrau des Verstorbenen

Das Kondolenz-Buch umfasst derzeit über 6000 Einträge und liegt noch bis Sonntag in der Kapelle von Hogsmeade aus.

ENDE

Ein Harry-Potter-FanFic 2003 von
Andre Hillmer

Disclaimer

Dieses ist nur eine Fan-Story und zu keiner Zeit soll damit Geld verdient werden. Alle Rechte an den Harry Potter Storys gehören JK Rowling sowie unter anderem Warner, Schoolastic und Bloomsburry Books , die Lyrics der verwendeten Songs gehören den in der Kapitel-Zeile benannten Gruppen sowie deren Produzenten. Des Weiteren flossen in diese Story Teile aus Star Trek 8 – Der erste Kontakt mit ein deren Rechte bei Paramount liegen.
Ich hoffe ihr hattet Spass an dieser Story.

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