Kurzgeschichten


Kurze Geschichten für zwischen Durch


Erde und Mond © 2014 by Andre Hillmer

Wir umkreisen beide die selbe Sonne,
doch nur du kannst wirklich alleine sein.
Ich ziehe meine Kraft aus deinem Weg
und bin gleich nah und doch so fern von dir.
Denn du bist die Erde und ich nur dein Mond.
Du strahlst in der Sonne,ich spiegele sie nur.
Du bist so voller Leben,und ich bin nur ein kalter Stein.
 Ich kann nur eines sein,nämlich für immer dein…
 

 
Zuviel Video gesehen😉Seit 96 Stunden plane ich nun schon die Operation Walküre. Marley und ich checkten gestern ins Hundehotel ein um alles über meinen Vater zu erfahren. Es war als ob jemand das Tor zum Universum aufgetahn hätte. Die Herzogin und ihre wilden Hühner konnten mir auch nicht helfen. Ich holte mir also einen Rat von unserem Transporter über den rosaroten Panther und fand heraus, das dieser früher Mal ein Wrestler war. Beim Schrei der Eule brach mein Hund Bolt aus seinem Hotelzwinger aus,wobei sein treuer Begleiter Katze, eines ihrer sieben Leben verlor. Daraufhin wurden die restlichen Hunde in Quarantäne gesteckt, bis der seltsame Fall des Benjamin Button aufgeklärt ist. In diesen Tagen des Aufruhrs war der Spirit von Vicky Christina Barcelona auf dem Tiefpunkt. Ihre Stiefbrüder fuhren daraufhin mit dem Ananas Express nach Madagascar um dort während der Tage des Zorns Amok zu laufen. Im Twilight, einer Kneipe in Australia findet derweil ein Bauer den Glücksbringer und macht kurzen Prozess mit seinem Wild Child und bestellt danach einen Cleaner um sein Muttersöhnchen, das zufällig Verheiratet ist das Gesetz der Ehre beizubringen. Und weil „the Woman“ ihre Bride Wars mit einem Hellride bendeten, zeigte ich ihnen den Way of War und schickte sie mittels Dr. Helsing in die Underworld wo sie Brügge sahen und sterben. Und wenn Garfield auf der Jagd nach Lasagne dem Jagdfieber erliegt und ein High School Musical aufführen möchte bleibt uns nur noch die War Inc. um das Last Minute Baby rechtzeitig bei Rachels Hochzeit abzugeben. Jack Hunter, der Vorleser und die Geisha waren Vorbilder bei Herzensangelegenheiten der Banshee, mit der das Leben zur Living Hell wurde und als die 50 Dead Men Walking den Trailer Park of Terror zusammen mit der Bienenhüterin und ihrem fremden Sohn aufsuchte. Nur der Optimist von Rothenburg war noch im Fadenkreuz der Radio Rock Revolution und rettete sich ins Tiefe Tal der Superbabes

TropfenDer Himmel wurde dunkel und die ersten Regentropfen fielen auf die Erde. Auf der Oberfläche konnte man die Entstehung eines Tropfen beobachten. Immer größer wurde der Tropfen, bis er zwischen ihren Brüsten herunter lief. Der Tropfen lenkte mich so ab, das ich nicht hörte was du sagtest. Und daher verpasste ich deine Erklärung warum du weinst. Ich dachte der Tropfen entstand durch den Regen oder durch die Hitze zuvor. Doch nun sah ich die Tränen die über deine Wangen liefen und auf deine Brust fielen. Und dann kapierte ich es… du machst mit mir schluss… deshalb weinst du. Und nun auch ich. Unsere Tränen verbinden sich zu einem großen Tropfen, der auf die Straße fällt und wie unsere Beziehung im Gulli landet…

Der BusIrgendwie war heute nicht mein Tag. Zuerst hatte ich verschlafen. In der dann folgenden Eile habe ich dann die Wohnungstür zugezogen – mit dem Schlüssel innen steckend. Fluchend ging ich zu meinem Auto, doch dort wo ich den Wagen gestern Abend abgestellt hatte, soand jetzt ein anderes Fahrzeug. Ein kurzer Anruf bei der Polizei klärte mich auf: Das Auto wurde unverschlossen am Strassenrand aufgefunden und zur Sicherung meines Eigentums abgeschleppt. Das Auslösen kostet 170 Euro und sei erst morgen möglich. Also kurz und knapp den Chef angerufen und nach tausenden von Entschuldigungen auf den Weg zur S-Bahn gemacht. Oben auf dem Bahnsteig angekommen dann der nächste Knaller. Nach zwanzig Minuten warten, kommt die Ansage das der Zugverkehr aufgrund eines Personenzwischenfalls  (andere Bezeichnung für Selbstmörder) vorläufig Unterbrochen ist. Soeine schei… ! Ich also wieder runter auf die Strasse und sehe gerade noch die Rücklichter des abfahrenden Busses. Mir schwante böses und der Fahrplan sollte mir recht geben. Es war tatsächlich der letzte Bus. Ein kurzer Blick zum Taxistand zeigte eine lange Schlange wartender Fahrgäste und keine Taxis. Verloren blickte ich mich um und bemerkte einen alten VW-Bus der mit Warnblinken am Strassenrand hielt. Da ich damals eine Lehre zum KFZ-Techniker abgebrochen hatte (erst im letzten Lehrjahr – ist ne andere Geschichte) dachte ich ich schau mal nach ob ich helfen kann, denn so wie es aussah komm ich hier ja doch so schnell nicht weg. „Kann ich helfen?“ fragte ich und ein paar fast schwarze Augen in einen verchmutzten Gesicht tauchte unter der Motorklappe auf. Rums! Es war um mich geschehen. Die Augen hielten mich gefangen und der Rest ist heute schon Geschichte..
Ich half Ihr den Bus wieder flott zu kriegen und sie nahm mich zum Dank mit in die Stadt. Auf der Fahrt kamen wir ins Gespräch und nur 48 Stunden später zog sie bei mir ein… der beste Tag meines Lebens. Das war vor vierzig Jahren und erst heute hat sie mich verlassen und bald werde ich ihr folgen. Dann sind wir wieder, und dann für immer vereint…

 Sternenlicht
Dunkel wars, ´s ging auf Mitterncht zu. Verloren wartete ich auf den Feierabend. Ich schaute nach oben und genoss die funkelnden Sterne. Wie kleine Scheinwerfer strahlten sie vom Himmel herab und beleuchteten friedlich die Straße. Funkeln, strahlen, leuchten… die Erinnerung kroch hoch… an dich. Dein Gesicht wie es strahlt wenn du glücklich bist. Deine Augen die immer funkeln wenn du wütend bist. Und das Strahlen das dein ganzen Körper ausstrahlt wenn wir uns nach langer Zeit zum ersten Mal wiedersehen. Weitere Erinnerungen tauchen auf mit jedem neuen Stern den ich am Himmel entdecke. Manche schön, manche traurig, manche sogar hässlich, wie der Streit der zu unserer Trennung führte. Vergesen war, das ich längst Feierabend hatte. Ich war vom Sternenlicht und in meinen Erinnerungen gefangen. Meine Erinnerungen an dich. Wie gerne würde ich dir sagen, was du mir immer noch bedeutest. Moment. Was war das? Eine Sternschnuppe… und noch eine… ein ganzes Meer von Sternschnuppen. Als ob du mich erhörtest. Leise flüsterte ich “ Und doch hab ich dich für immer lieb“ und dachte still dabei an dich und an das Schicksal, das dich so früh von mir genommen hat. Mit dem verschwinden der letzten Sternschnuppe wünsche ich mir, ich wäre bei dir. Und dann wird alles Schwarz…Heute morgen gegen 0 Uhr 12 explodierte die Raumfähre Tolega über Nord-Europa. Die meisten Teile verglühten als sichtbare Sternschnuppen im Nachthimmel. Ein besonders großes Trümmerstüch schlug in Hamburg ein. Dabei wurde ein Imbissverkäufer erschlagen, der gerade sein Geschäft schliessen wollte. Glücklicherweise blieb dies das einzige Opfer der unbemannten Raumfähre. Die Crew hatte sich in die ISS-Raumstation retten können…

Der Weg

Die Uhr schlägt Mitternacht.
Das dunkle Band der Strasse zieht sich beinahe endlos bis zum fast schwarzem Horizont.
Ich laufe los.
Häuser ziehen an mir vorbei während ich Geschwindigkeit aufnehme.
Von rechts mündet ein kleiner Weg in die Strasse.
Es quietscht und ein Auto kommt gerade noch so zum stehen.
Ich habe davon nichts mitbekommen und beschleunige nochmals, immer schneller werdend.
Geschäfte fliegen vorbei. Strassen, Kreuzungen,
Einmündungen verschwimmen fast und dann kommt die Brücke.
Ich habe das Gefühl gleich abzuheben.
Immer schneller laufe ich auf diesem dunklen Asphaltband…und dann spüre ich es.
Der Wind gleitet unter meine Arme, hebt mich
hoch und dann… fliege ich in den Himmel.
Der Wind gleitet unter meinen Flügeln vorbei als würde er mich in der Luft willkommen heissen.
Am Boden schauen einige Menschen zu wie ich meine Flügel spanne und immer höher gleite und eine junge
Frau sagt „Schau dir diesen wundervollen Adler an“.
Doch keiner freut sich mehr als ich, das ich wieder fliegen kann.
Vor einigen Wochen hatte mich ein Auto erfasst und mir den Flügel verletzt,
das war eine schwere Zeit… doch die ist nun vorbei und ich fliege
glücklich in die dunkle Nacht hinaus…

Ein stückchen Schokolade

Samtweich, köstlich anzusehen und darin einzutauchen.
Mit bernsteinfarbenem Honig und einer Praline aus feinster Edelschokolade.
Köstlich, Warm, Zart, Begehrenswert.
Mir läuft allein bei dem Gedanken an die zwei Pralinen das Wasser im Mund zusammen.
Möchte in ihnen versinken, bewundern und genießen.
Deine samtweichen, schokoladigen, alles versprechenden…

Augen.


Ich hasse dich…

Ich hasse dich für deine perfekte Haut.
Ich hasse deine bernsteinfarbenen Augen,die strahlen wenn du nach unten schaust…
Ich hasse deinen wundervollen Duft,der so einzigartig und berauschend ist…
Ich hasse deine süße kleine Stupsnase,welche meinen Blick in deinem Gesicht festhält…
Ich hasse deinen perfekten Mund,der zum Küssen animiert und doch so fern ist wie die Sonne…
Ich hasse deine zierliche Statur,die so gut in meine Arme passen würde…
Ich hasse deinen Musik-Geschmack,der viel zu gut zu meinem passt…
Ich hasse dein Hobby,das Computerspielen und wie du mit dem PC dich verstehst…wie ich

Ich hasse dich,weil du die perfekte Freundin für mich wärst!

Ich hasse dich,weil ich dich liebe…
und du mich nicht.


Der Kuss

Unglaublich sanfte Lippen legten sich auf seinen Mund.
Warm und weich, genau wie er es sich immer vorgestellt hatte.
So lange hatte er davon geträumt und gewünscht es würde endlich passieren.
Ein Kuss wie dieser. So zärtlich, so liebevoll und wundervoll,
das er nicht willens war ihn zu lösen.
Er wollte ihn bis zum letzten Moment voll auskosten.
Die Essenz ihres Duftes inhalierend und die vollen Lippen in sich aufnehmen.
Doch nach einigen Minuten wurde ihm die Luft knapp.
Er bemühte sich redlich, den Kuss zu verlängern, doch das Verlangen
nach Luft wurde einfach zu groß.
Er starrte ihr in die wundervollen Augen und entschuldigte sich stumm dafür,
das der Kuss länger hätte andauern müssen.
Langsam, unendlich langsam rutschten seine Lippen von ihren und mit einem tiefem
Atemzug brachen seine Augen.Mit einem Lächeln auf den Lippen wanderte sein Geist
in die nächste Ebene. Denn sein sehnlichster Wunsch wurde letztendlich erfüllt –
Er bekam seinen Kuss – und dann war Schluss.


demnächst gehts weiter…


Alle Geschichten ©2005-2013 Andre Hillmer – Alle Rechte vorbehalten

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